Archiv für den Monat: April 2020

Jahreskreisfest Beltane

Das keltische Jahreskreisfest Beltane feiert den Beginn des Sommers. In einigen Traditionen wird es jedes Jahr in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai gefeiert, andere berechnen den 5. Vollmond nach der Wintersonnenwende, also die zweite Vollmondnacht nach der Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche.

Es ist das Siegesfest der Sonne, ein Fest des Lebens, der Fruchtbarkeit und der Hochzeit (Verbindung von männlich und weiblich). Der Name Beltane lässt sich von dem altirischen Gott des Feuers “ Bel“ und der Göttin der Fruchbarkeit „Beal“ ableiten. Auch heute noch bezeichnet man den Monat Mai in der irischen Sprache als Bealtaine.

Beltane war zuerst ein Fest der Druiden und Priester und wurde erst später ein Fest für alle, das auch den Beginn des Sommerhalbjahres einläutete. Man zündete ein Feuer an, um die Sonne zu verehren und auch Opfer zu bringen, um für Fruchtbarkeit und eine reiche Ernte zu bitten. Für Paare und Verliebte gab es den Brauch über das Feuer zu springen, um ihre Verbundenheit zu zeigen und sich zu reinigen. Man war auch überzeugt, dass das Feuer die Fruchtbarkeit anregte. Daher wurde die Asche des Feuers im Anschluss auf den Feldern und Äckern verstreut. Auch glaube man daran, dass sich Wünsche erfüllten, wenn man über das Feuer sprang und dabei an seinen Wunsch dachte.  Ein weiterer Brauch war es, mit Ebereschezweigen dreimal um das Feuer  zu laufen und diese dann über die Feuerstelle oder den Herd im Haus aufzuhängen, um es vor Unheil zu schützen.

Es war ein sehr ausgelassenes Fest, bei dem sehr viel getanzt wurde. Frühlingsblumen und blühende Weißdornzweige wurde dazu verwendet, um Häuser zu schmücken. Heute finden wir diesen Brauch noch im Tanz in den Mai wieder.  Das Aufstellen des Maibaumes ist auch ein Fruchbarkeitssymbol und erinnert an den keltischen Lebensbaum. In der alten Tradition war es durchaus üblich, dass jeder in seinem Grundstück/Garten einen mit Blumen und bunten Bändern geschmückten Maibaum aufstellte. Heute finden wir den Maibaum meistens im Zentrum eines Ortes.

Wie können Sie die Beltane-Energie für sich nutzen?

  • Überlegen Sie sich, was Sie in diesem Jahr ernten wollen: Welche kreative Ideen haben Sie? Welche Projekte, die Sie bereits entworfen haben, möchten jetzt umgesetzt werden?
  • Wie können Sie Ihre männliche Seite (Verstand, Struktur) und weibliche Seite (Intuition, Kreativität) mehr in Einklang bringen?
  • Was können Sie tun, um wieder mehr Lebensfreude zu spüren?
  • Wie können Sie jemanden anderen eine Freude bereiten?
  • Tauchen Sie ein, in die Fülle und das Wachstum, was die Natur gerade zu bieten hat und lassen Sie sich inspirieren!

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Das Sakralchakra

Das Sakralchakra ist das zweite Chakra (Sanksrit: Svadisthana).

Es entwickelt sich im 3.- 8. Lebensjahr mit dem Wunsch, mit der Welt in Beziehung zu treten, sie zu berühren, zu schmecken (Kinder stecken alles in den Mund) und zu lernen die Lebensfreude auszudrücken.

Wenn Eltern diese Bestrebungen der Kinder unterdrücken oder auch die Zuneigung fehlt, kann es zu Blockaden in dem Chakra kommen. Eine weitere wichtige Zeit für die Entwicklung des Sakralchakras ist die Pubertät und die ersten Erfahrungen mit Beziehungen und Weiblichkeit/Männlichkeit

Lage: ca. 5 cm unter dem Nabel
Farbe: Orange
Element: Wasser
Sinn: Geschmack

Das Sakralchakra absorbiert, transformiert, speichert und verteilt Prana (Lebensenergie) im Körper.

Körperlich Bedeutung: Fortpflanzungsorgane, Hormone, Verdauung, Nieren, Blase, Harnröhre, Körperflüssigkeiten (z.B. Blut, Lymphe) unterer Rücken

Emotionale Bedeutung:  Vitalität, Lebensfreude, Sexualität, Beziehungen, Appetit, Selbstachtung/Selbstliebe, Kreativität, Ausdruck und Empfinden von Emotionen

Blockaden des Chakras zeigen sich durch

  • Mangel an Selbstliebe
  • Lustlosigkeit/Müdigkeit
  • Bindungsunfähigkeit
  • Einsamkeit, fühlt sich vom Leben abgeschnitten
  • Schuldgefühle/Scham
  • Sucht nach Befriedigung (Überenergie)
  • Leistung und Disziplin stehen im Vordergrund, zu streng mit sich selbst
  • Eifersucht
  • Stimmungsschwankungen
  • Schwierigkeiten, anderen zu vertrauen
  • Aggression, Manipulation (Überenergie)
  • Unterleibsbeschwerden (z.B. Blasenentzündungen, Menstruationsbeschwerden)

Wie lässt sich das Sakralchakra harmonisieren?

  • Durch Energiearbeit wie zum Beispiel Reiki oder Pranaheilung
  • Schwimmen, Spaziergänge an Flüssen und am Meer
  • kreativer Ausdruck durch Malen/Zeichnen, Tanzen, andere Künste
  • Ölmassagen
  • Auseinandersetzung mit Schuld/Scham/Verlegenheit
  • Aufarbeitung von Traumata aus der Kindheit
  • Mudras (Handhaltungen)
  • Klang (Klangschalen oder Chanten von „O“ oder Mantra „VAM“)
  • Nahrung: alles, was reinigend oder entwässernd wirkt: Brennessel, Bärlauch, Schafgarbe, Petersilie, Löwenzahnblätter, Kresse, Spinat, Tomaten, Gurke, Ruccola, Radicchio, Grüner Salat
  • Ätherische Öle: Bitterorange, Pfeffer (nicht abends verwenden: stark anregend!), Myrrhe, Sandelholz, Vanille, Jasmin, Patschouli
  • Heilsteine: Hyazint, Goldtopas, Aventurin, Koralle, Feueropal
  • Farbe Orange (orangefarbene Kleidung: Socken, Unterwäsche; Wasser energetisieren)

Affirmationen:

  • „Ich genieße mein Leben mit all meinen Sinnen“
  • „Ich lasse meiner Kreativität und meiner Lebensfreude freien Lauf“
  • „Ich nehme meinen Körper und meine Sinnlichkeit liebevoll an“

Brauchen Sie Unterstützung bei der Harmonisierung Ihres Sakralchakras oder haben Sie Interesse an einem Chakrenausgleich? Dann buchen Sie einen Einzeltermin bei mir, ich berate Sie gerne in einem kostenfreien Kennenlerngespräch:

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