Archiv der Kategorie: Kinesiologie

Spätsommer – Element Erde

Das Element Erde wird mit der Zeit des Spätsommers in Verbindung gebracht. Der Spätsommer ist eine Übergangszeit zwischen Sommer und Herbst, es ist die Zeit, wo das erste Getreide reif wird und die ersten Feldfrüchte geerntet werden. Passend zur Farbe des Getreides wird dem Erdelement die Farbe Gelb zugeordnet. Emotional geht es im Erdelement um die Themen Mitgefühl und Empathie. Wenn unser Mitgefühl im Gleichgewicht ist, können wir andere besser verstehen. Bei einem Ungleichgewicht neigen wir dazu, von anderen sehr leicht aus unserer Mitte gebracht zu werden und unsere innere Balance zu verlieren.

In der Kinesiologie und Chinesischen Medizin gehören der Magen- und Milz-Pankreasmeridan zum Element Erde. Themen wie Sattheit, Genährtsein, unsere Bedürfnisse und Zufriedenheit gehören zum Magenmeridian. Für den Milz-Pankreas-Meridian ist Ruhe und Harmonie sehr wichtig und wir sollten versuchen, ein emotionales Gleichgewicht zu schaffen. Im Erdelement geht es auch um Genuss und Lebensfreude, wir möchten jetzt das Leben genießen und das, was wir die letzten Monate gesäet und gepflegt haben, ernten. Jetzt ist die Zeit Projekte abzuschließen und sich an den Erfolgen der harten Arbeit zu erfreuen. Es kann aber auch eine melancholische Zeit sein, in der man auf den Höhepunkt hingearbeitet hat und etwas zu Ende bringen muss. Jetzt geht es darum, Bilanz zu ziehen und genau zu schauen, was man abschließen und loslassen möchte und was man noch in den nächsten Monaten voran bringen möchte.

Süss ist die Geschmacksrichtung des Elements Erde. Man kann es wörtlich in Bezug auf den Geschmack von Nahrungsmittel nehmen. Es kann aber auch als Metapher gesehen werden, in der die Süße für alle angenehmen Sinneseindrücke steht, sei es ein angenehmer Geruch, ein schöner Klang oder angenehmer Anblick für das Auge.

Das Erdelement liebt die Feuchtigkeit. In der chinesischen Medizin wird das Erdelement auch als „Mitte“ bezeichnet, weil es eine zentrale Bedeutung für unsere Energieversorgung hat. Die Mitte kann durch warme oder gekochte Mahlzeiten genährt werden. Eine gesunde Mitte hilft unserem Körper dabei, Feuchtigkeit umzuwandeln. Süßer Geschmack (natürliche Süße wie in Karotten, Kürbis, Früchten) oder gelbe Nahrungsmittel wirken zusätzlich unterstützend für das Erdelement. Heißhunger auf Süßes und Zucker kann eine schwache Mitte anzeigen. Viel Grübeln und sich Sorgen zu machen schwächt auch unsere Mitte und somit auch unsere Energie. Gutes Essen, Achtsamkeit und positive Gedanken führen uns wieder in unsere Mitte und stärken den Magen- und Milz-Pankreas-Meridian.

Mehr über Ihre persönlichen Über- und Unterenergien in den 5 Elementen erfahren Sie in einer kinesiologischen Touch for Health-Sitzung. Bei Fragen dazu oder zur Terminvereinbarung melden Sie sich bitte hier: Kontakt

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Die Organuhr in der Kinesiologie

In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) gibt es für jeden Meridian eine Zeit der Hauptaktivität, die sich jeweils im Zweistundenrhythmus ändert. Dem Meridian der zur Zeit am aktivsten ist, steht immer der Meridian mit der geringsten Aktivität gegenüber: Das heißt also, während zum Beispiel in der Zeit zwischen 11:00 – 13:00 Uhr der Herzmeridian am aktivsten ist, ist der gegenüberliegende Gallenblasenmeridian am wenigsten aktiv.

Dieses Wissen kann man sehr gut in seinen Alltag einbauen, um die Energie der Merdiane bestmöglich zu nutzen.

Zum Beispiel, um den richtigen Zeitpunkt der Mahlzeiten zu finden: Da der Magen seine Hauptzeit von 7:00 – 9:00 Uhr hat, ist in der TCM ein reichhaltiges Frühstück sehr wichtig, damit man dann in der Zeit zwischen 9:00 – 11:00 Uhr konzentriert arbeiten kann. Ein Abendessen nach 19:00 Uhr ist laut TCM nicht empfehlenswert, weil zu dieser Zeit der Magen seine Tiefzeit hat und so nur sehr wenig Energie für die Verdauung zur Verfügung steht.

Werden Sie immer zur gleichen Zeit nachts wach? Dann können Sie auch die Organuhr zur Hilfe nehmen, um zu sehen, welcher Merdian gerade am aktivsten oder am wenigsten aktiv ist und so ein Bild davon bekommen, in welchem Funktionskreis gerade ein energetisches Problem vorliegen könnte.

Wenn wir unregelmäßige Arbeitszeiten haben (Schichtarbeit) oder durch Reisen die Zeitzone wechseln, kommt unsere innere Uhr und unser Schlaf-Wach-Rhythmus durcheinander und wir leiden darunter. Bei Fernreisen kann es Tage dauern, bis sich unser innerer Rhythmus umgestellt hat und wir den „Jetlag“ überwunden haben. Auch hier kann man das System der Meridianuhr perfekt nutzen, um durch Halten bestimmter Punkte an Armen und Beinen, sich schon energetisch auf die andere Zeitzone vorzubereiten und dafür zu sorgen, dass es zu keinem „Jetlag“ kommt. Gerne zeige ich Ihnen wie das mit Hilfe der Kinesiologie funktioniert.

Mehr zur Bedeutung der einzelnen Meridiane und fünf Elemente finden Sie hier.

Zum Ausgleich der Merdianenergie und Lösung von Blockaden in der Organuhr, eignet sich eine kinesiologische Sitzung mit Touch for Health. Da werden Über- und Unterenergien identifiziert und ausgeglichen. Kontaktieren Sie mich gerne bei Fragen oder um Ihren individuellen Termin zu buchen: Kontakt

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Winter – Element Wasser

Mit der Wintersonnenwende beginnt offiziell der Winter: In der keltischen Tradition wird die längste Nacht des Jahres mit einem Jahreskreisfest gefeiert. Nach der längsten Nacht werden die Tage langsam wieder länger und heller.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und der Kinesiologie steht der Winter für das Element Wasser und die Farbe Blau. Im Winter kommt die Natur zur Ruhe, die Farben verschwinden, es ist länger dunkel und die Kälte verlangsamt die Bewegung. Die Winterzeit eignet sich daher sehr gut als Ruhephase, um sich zurückzuziehen und Kraft zu tanken.

Es ist wie die Phase zwischen zwei Projekten: Das Alte ist abgeschlossen, das Neue aber noch nicht in Sicht. Eine Situation, die bei vielen Menschen Ängste auslösen kann. Gerade diese Ruhephase ist aber wichtig, um wieder neue Kraft zu schöpfen, zu seiner inneren Mitte zurückzufinden und zu überprüfen, ob man noch auf dem richtigen Weg ist. Leider wird es in unserer heutigen Zeit immer schwerer Ruhe auszuhalten. Man ist ständig mit digitalen Medien beschäftigt, flüchtet sich in Weihnachtsstress und lässt sich somit keine Zeit zur Ruhe zu kommen.

Dem Element Wasser wird die Emotion der Angst und der Nieren- und Blasenmeridian zugeordnet. Der dazugehörige Geschmack ist salzig. Die Niere wird in der Chinesischen Medizin als Speicher der Lebenskraft gesehen. Daher wäre es sehr gut, im Winter die Niere zu stärken, indem man genügend flüssige und wärmende Nahrung wie Suppen, Eintöpfe oder Kompotte zu sich nimmt.

Außerdem sollte man sich bewusst Ruhezeiten einplanen und wieder mehr Zeit für Meditation und Entspannungsübungen nehmen.

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen ruhigen Winter!

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Lernblockaden lösen mit Brain-Gym

Brain-Gym ist ein Teil der Edukinesthetik, die von dem Amerikaner Dr. Paul Dennison entwickelt wurde, um Kindern bei Lernproblemen zu helfen. Er setzt dabei verschiedene Bereiche des Gehirns zueinander in Beziehung und indentifiziert den Ursprung von Lernblockaden in Blockaden der verschiedenen Bereiche des Gehirns untereinander.

Rechts-Links-Blockade:

Beide Gehirnhälften arbeiten nicht richtig zusammen, weil eine Gehirnhälfte dominierend ist. Das führt häufig zu Problemen mit Lesen, Schreiben und Rechnen. Das Kind

  • hält sein Heft beim Schreiben immer schief
  • kann Kreise und Schleifen nur in eine Richtung malen
  • verwechselt links und rechts
  • liest stockend
  • macht viele Fehler beim Abschreiben von der Tafel
  • hat ein schlechtes Schriftbild
  • verwechselt Buchstaben
  • kann keine Liegende Acht malen
  • kann mit den Augen nicht in beide Richtungen kreisen
  • „springt“ mit den Augen bei der Lesebewegung, die Augen wandern also nicht gleichmäßig von rechts nach links

Bei einer Rechts-Links-Blockade empfiehlt Dr. Paul Dennison eine Lateralitätsbahnung. Danach sollen weiterhin Bewegungen durchgeführt werden, welche die Mittellinie des Körpers kreuzen, wie zum Beispiel die Liegende Acht oder die Überkreuzbewegung.

Vorne-Hinten-Blockade:

Ein Ungleichgewicht zwischen Anspannung/Konzentration und Entspannung ist vorhanden.  Die Kinder

  • sind zu sehr auf eine Sache konzentriert oder schalten komplett ab
  • müssen sie sich bewegen, wenn sie überfordert sind (hyperaktiv) oder sie werden träge (hypokativ)
  • werden aggressiv
  • schreiben falsch von der Tafel ab
  • hängen Sie am Detail oder übersehen Einzelheiten und machen viele Fehler

Bei Problemen mit dem Fokussieren werden Brain-Gym-Übungen verwendet, die Anspannung durch Dehnung lösen. Beispiele dafür sind: Eule, Fußpumpe, Schwerkraftgleiter.

Oben-Unten-Blockade:

Bei dieser Blockade gibt es ein Ungleichgewicht zwischen Gefühl (limbisches System) und Verstand (Großhirn).

  • Kinder, bei der der emotionale Bereich dominiert, sind meistens unsicher und trauen sich wenig zu. Sie tun sich schwer, sich in einer Gruppe einzubringen und sind oft langsam und unflexibel
  • Kinder, die mehr im Verstand sind, sind meistens sehr gut in der Schule, sehr schnell und wollen alles ausdiskutieren. Sie finden sich aber in ihrer Gefühlswelt nicht zurecht. Meistens ignoren sie ihre eigenen Gefühle oder bewerten sie negativ

Brain-Gym Übungen für diese Blockade arbeiten an der Zentrierung. Beispiele dafür sind die Raumknöpfe, Hook-ups und Gehirnknöpfe.

In der kinesiologischen Lernberatung identifizieren wir mit dem Muskeltest die Art der Blockade und auch die passende Übung für ihr Kind. Es wird empfohlen, diese Übungen regelmäßig über einen längeren Zeitraum durchzuführen, um eine Veränderung zu erreichen.

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Herbst – Element Metall

Heute ist offiziell der Sommer zu Ende und der Herbst beginnt. Die Natur zeigt sich noch einmal von ihrer farbenfrohen Seite und lässt die Blätter und Herbstblumen bunt erstrahlen, bevor sie von ihnen Abschied nimmt. Auch im Gemüse, dem Obst und in den Früchten, die jetzt reif werden, finden wir eine große Farbenvielfalt und die Energie des Sommers wieder.

In der TCM und in der Kinesiologie wird dem Herbst das Element Metall und die Farbe Weiß zugeordnet. Zu diesem Element gehören der Lungen- und der Dickdarmmeridian. Emotional geht es dabei um das Abschiednehmen und Loslassen. Der Abschied vom Sommer ist immer mit einer Trauer verbunden. Vielen fällt es sehr schwer loszulassen und sich nach einem aktiven Sommer für den Winter bereit zu machen. Im Allgemeinen ist doch gerade dieses Loslassen und das Zulassen der Trauer sehr wichtig, um einen Neuanfang zu ermöglichen. Denn nur wenn wir loslassen, können wir uns auch für das Neue öffnen.

Körperlich gehören die Lunge, der Dickdarm und die Haut zum Metallelement. Es geht auch um das Thema Entgiften und Ausscheiden. Wenn es eine Blockade im Metallelement gibt, äußert sich diese oft durch eine Trockenheit. Daher ist es sehr wichtig, im Herbst darauf zu achten, genügend Feuchtigkeit zu sich zu nehmen und wärmende Speisen zu essen. Scharfe Gewürze wie Ingwer, Chilli und Curry helfen die Abwehrkräfte zu stärken und für die kalte Jahreszeit vorbereitet zu sein.

Ich wünsche Ihnen allen eine wunderschöne bunte Herbstzeit!

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Sommer – Element Feuer

Heute ist Sommersonnenwende und somit offizieller Sommerbeginn. Der längste Tag des Jahres lädt vielerorts zum Feiern ein und es werden Sonnwendfeuer veranstaltet, um den Sommer willkommen zu heißen und die wärmste und fruchtbarste Zeit des Jahres zu feiern.

In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und in der Kinesiologie wird der Sommer dem Feuerelement, der Farbe Rot und dem Herz-, Dünndarm-Meridian und dem Dreifach-Erwärmer zugeordnet. Der Sommer ist die wärmste und hellste Jahreszeit. Die Natur ist dann in ihrer vollen Blüte, die Erntezeit beginnt und auch die Menschen sind aktiver und verbringen viel Zeit in der Natur.
Auf der emotionalen Ebene geht es jetzt um die Emotion Freude, Spaß am Leben zu haben und in der Verbindung zum Herz auch um die Liebe und Selbstliebe.
Jetzt ist die richtige Zeit, um seine Ideen mit Begeisterung nach außen zu bringen und seine vorher geplanten Projekte umzusetzen. Das Feuerelement gibt dir die Kraft und die Energie, die du dafür brauchst.
Diese Zeit des Jahres eignet sich auch sehr gut dafür, um aus dem vollen Angebot an Früchten und Kräutern zu schöpfen und diese Energie in Form von getrockneten Kräutern, Marmeladen oder Säften für die kältere Jahreszeit zu konservieren.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei und einen kraftvollen, aktiven Sommer!

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Die Kiefergelenksbalance – R.E.S.E.T

Der australische Kinesiologie Phlip Rafferty etwickelte R.E.S.E.T (Abkürzung für Rafferty Energy System of Easing the Temporomanibularjoint, übersetzt bedeutet es  Rafferty-Energie-System zur Entspannung des Kiefergelenks) aus verschiedenen Systemen der Kinesiologie und Energiearbeit, als Teil seiner Kinergetics Ausbildung. Da er mit R.E.S.E.T sehr gute Erfahrungen machte, wurde es schließlich als eigentständige Ausbildung angeboten, um es möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.

R.E.S.E.T ist eine sehr sanfte energetische Methode, die das Kiefergelenk und die Kiefermuskulatur ganz ohne Manipulation entspannt und ausgleichen kann. Da das Kiefergelenk einen wichtigen Einfluss auf den ganzen Körper hat, kann der energetische Ausgleich durch R.E.S.E.T sich sehr positiv auf das gesamte Wohlbefinden auswirken. Die Kiefermuskeln haben, wie alle Muskeln, auch die Eigenschaft, Emotionen sehr lange zu speichern. Wenn diese Emotionen durch Energiearbeit gelöst werden, kann Entspannung eintreten und es können sich auch andere Themen wie zum Beispiel Lern- oder Konzentrationsprobleme verbessern.

R.E.S.E.T wird in zwei aufeinanderfolgenden Sitzungen durchgeführt, die jeweils 45-60 min. dauern.

Interesse an einer R.E.S.E.T-Sitzung?

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Die Lateralitätsbahnung

Dr. Paul Dennison, ein amerikanischer Pädagoge und Kinesiologe, beschäftigte sich intensiv mit Schülern mit Lernstörungen und entwickelte sein eigenes Programm, um diesen Kindern zu helfen. Dabei kombinierte er Methoden aus der Kinesiologie mit Bewegungsabfolgen („Brain Gym“), weil er beobachtet hatte, dass Kinder mit Lernproblemen oft unter physischen Wahrnehmungsproblemen litten und sich nicht koordiniert im Raum bewegen konnten.

Die „Dennison-Lateralitätsbahnung“ hat sich auch im Rahmen dieser Arbeit entwickelt, als Dennison beobachtete, dass Schüler mit Lernstörungen oft motorische Schwierigkeiten und Probleme in der Koordination aufwiesen. Sie könnten Überkreuzbewegungen oft gar nicht oder nicht ohne Anstrengung durchführen und er war der Auffassung, dass ihr ganzes System dadurch blockiert war. Durch die Lateralitätsbahnung versuchte er,  diese Blockade im Körper aber auch im Gehirn zu lösen und eine Integration der rechten und linken Gehirnhemisphäre zu ermöglichen. Normalerweise erfolgt diese Integration schon in der Krabbelphase, wo Kinder lernen, Arme und Beine überkreuz zu bewegen. Wenn Kindern nicht gekrabbelt sind, fehlt ihrem Körper diese Erfahrung, um eine Überkreuzbewegung durchführen zu können. Mit der Lateralitätsbahnung wird versucht, diese Erfahrung nachzuholen und das Ungleichgewicht zu beheben.

Weitere mögliche Probleme, die auf eine mangelnde Integration beider Gehirnhälften hinweisen können:

  • rechts und links wird verwechselt
  •  ei/ie oder die Buchstaben p/b/q/d
    werden verwechselt
  • unschöne Schrift, verkrampfte
    Schreibhaltung
  • Probleme beim Überkreuzen der
    Körpermittellinie (auch beim Schreiben
    und Lesen)
  •  keine oder auffällige Krabbelphase in der frühen Kindheit
  •  Koordination von rechter und linker Körperhälfte mühsam oder gelingt nicht

Da beim Lesen und Schreiben, die Überkreuzung der Mittellinie sehr wichtig ist und auch die Hand-Augen-Koordination eine große Rolle spielt, kann die „Lateralitätsbahnung“ bei Lernstörungen oder Konzentrationsproblemen oft viel bewirken.

Bei der Bahnung werden Überkreuzbewegungen und homolaterale Bewegungen abwechselnd durchgeführt und mit Augenbewegungen und Zählen oder Summen verschiedene Gehirnbereiche aktiviert. Nach der Bahnung sollte die Überkreuzbewegung zu Hause täglich für einen längeren Zeitraum geübt werden, um die Integration zu verbessern.

Haben Sie Fragen dazu oder Interesse an einer Bahnung?

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Frühling – Element Holz

Ich wünsche allen einen schönen Frühlingsanfang! Mit dem Frühling beginnt auch die Zeit des Holzemelents. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und der Kinesiologie wird dem Element Holz die Farbe Grün und der Leber- und Gallenblasenmeridian zugeordnet. Die Farbe passt sehr gut zum Erwachen der Natur und steht emotional auch für den Neuanfang, die Veränderung und Transformation.

In der Kinesiologie steht die Wut als Emotion für den Lebermeridian und birgt ganz viel Transformationskraft. So wie unglaublich viel Kraft in einem Samenkorn steckt, dass eine Schale zu sprengen vermag, um eine Pflanze wachsen zu lassen und sich so zu transformieren, so steckt auch in der Wut eine große Kraft zur Veränderung. Diesen Energieschub fühlen wir oft auch im Frühling, wenn die Sonne wieder mehr heraus kommt, wir aus einer längeren Ruhephase erwachen und wieder aktiver werden. Jetzt ist eine gute Zeit um die Pläne, die wir im Winter entwickelt haben, umzusetzen und neue Ideen hervorzubringen.

Die Leber ist ein sehr wichtiges Entgiftungsorgan und die Frühlingszeit eignet sich daher perfekt, um Körper und Geist von alten Energien zu reinigen. Junge grüne Pflanzen, die zu dieser Zeit wachsen wie Löwenzahnblätter oder Brennessel können uns bei Entgiftungs- und Entschlackungskuren unterstützen. Emotional ist es gut, alte Dinge hinter sich zu lassen und loszulassen und so auch wieder Platz für Neues zu schaffen. Also zum Beispiel den Kleiderschrank auszumisten, alte Dinge, die man nicht mehr braucht zu entsorgen oder auf den Flohmarkt zu bringen und so auch wieder in den eigenen vier Wänden Platz für neue Energie zu schaffen. Denn wenn wir im Außen Platz für Neues schaffen, wird es sich auch auf unser Inneres übertragen und Veränderung bewirken.

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