Archiv der Kategorie: Schamanismus

Rituale zur Sommersonnenwende

Das Fest der Sommersonnenwende am 21.06. zum längsten Tag und zur kürzesten Nacht eignet sich sehr gut dazu, Rituale durchzuführen, um sich auf ein neues Projekt oder einen Wunsch zu fokussieren oder Antworten auf seine Fragen zu finden. Die Tage um die Sonnwendfeier haben eine besondere Kraft und durch den Einsatz von speziellen Kräutern, können wir diese starke Energie zur Wunschmanifestation nutzen.

Wenn die Sonne ihren Höchststand erreicht hat, ist es eine sehr gute Zeit, um Kräuter zu sammeln und diese auch zu trocknen. Damit die Kräuter auch ihre volle Wirkung entfalten können, sollte man sie an einem sonnigen Tag zur Mittagszeit sammeln.

Wichtig für unsere Rituale sind vor allem Kräuter, die mit der Lichtkraft zu tun haben und die Wahrnehmungsfähigkeit verstärken.

Dazu gehören:

Johanniskraut

Das Johanniskraut ist ein Kraut der Sommersonnenwende, weil es sehr viel Licht speichern kann. Es hellt unsere Stimmung auf, hilft gegen Liebeskummer und soll Häuser vor Blitzschlag und Unwetter schützen

Beifuß

Der Beifuß ist ebenfalls eine starke Schutzpflanze, die unsere Wahrnehmungsfähigkeit erhöht. Er unterstützt Transformationsprozesse und hilft uns dabei, loszulassen und Neues anzunehmen.

Eisenkraut

schützt vor Übergriffen, fördert die Konzentration und verfeinert die Wahrnehmungsfähigkeit. Es wurde sehr oft zur Reinigung von heiligen Plätzen verwendet.

Gundelrebe

hilft Erstarrtes loszulassen und neue Energie aufzunehmen, soll die Hellsichtigkeit fördern

Schafgarbe

fördert die Intuition und die feinstoffliche Wahrnehmung, Heilpflanze, Frauenkraut

Holunderblüten

starke Schutzpflanze, hilft Verbindung mit unseren Ahnen herzustellen, weitet unseren Geist und öffnet uns für andere Ebenen

Ringelblume

antibakteriell und entzündungshemmend, fördert die Wundheilung und einen ruhigen Schlaf, unterstützt Hellsicht

Baldrian

fördert hellsichtiges Träumen und Intuition, Schutzkraft

Ritual zur Entscheidungsfindung:

Wenn man eine eine Entscheidung treffen muss oder nach einer Antwort sucht, eignet sich das das Ritual mit sieben oder neun Kräutern (Auswahl aus den obenen beschriebenen Kräutern), die man vor dem Schlafengehen unter das Kopfkissen legt. Nach diesem alten Brauch, soll man die Kräuter zwischen dem 21. und 23. Juni sammeln und dann in der Nacht vom 23. auf den 24. Juni unter sein Kopfkissen legen. Die Energie der Pflanzen soll dabei helfen, im Traum Antworten auf seine Fragen zu bekommen. Gut wäre es, ein Blatt Papier und einen Stift griffbereit zur Stelle zu haben, damit man sich dann auch gleich nach dem Aufwachen seine Träume notieren kann, um sie später dann zu analysieren und zu entschlüsseln.

Räucherritual

Wenn man ein neues Projekt mit kraftvoller Energie aufladen oder einen Wunsch manifestieren möchte, eignen sich auch die Tage um die Sommersonnenwende sehr gut dafür, um ein Räucherritual durchzuführen.

Als Räucherkräuter und -harze eignen sich: Beifuß, Eisenkraut, Gundelrebe, Johanniskraut, Lorbeerblätter, Styrax und Weihrauch.

  • Sie können diese Kräuter- und Harzmischung auf einem Räucherstövchen verglimmen lassen oder auf auf ein Stück Räucherkohle legen (mehr darüber wie man eine Räucherung durchführt, erfahren Sie hier)
  • Richten Sie dann Ihren Fokus auf den Wunsch oder Ihr Projekt
  • Fragen Sie, was Sie eventuell noch an der Umsetzung hindert oder was Sie noch loslassen sollten. Betrachten Sie alles, was in Ihrem Inneren zu diesem Thema noch auftaucht
  • Lassen Sie Ihre Gedanken ohne Anspannung fließen und geben Sie Ihren Wunsch mit der Bitte um Manifestation ab

Quelle: Kauderer, Renate: Der rituelle Jahreskreis, Graz: print-verlag, 2020

Ich wünsche Ihnen viel Freude und Erfolg bei den Ritualen zur Sommersonnenwende!

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Karmische Beziehungen

Karmische Beziehungen sind Verbindungen zu Menschen, die wir schon aus früheren Leben kennen und schon in irgendeiner Verbindung zu ihnen standen. Die Form der Beziehung ist dabei nicht wichtig, es kann sich um eine Partnerschaft, Eltern-Kind-Beziehung, Opfer-Täter-Beziehung gehandelt haben.
Bei Karma geht es immer um Ausgleich: Wenn man in einer Inkarnation zum Beispiel einer anderen Person Leid zugefügt hat oder etwas noch nicht geklärt ist zwischen beiden Seelen, wird man meistens in dem nächsten Leben diese Person erneut treffen müssen. Es geht darum, einen Ausgleich zu schaffen oder das Thema zu klären, was wir in dem vorherigen Leben nicht bearbeiten konnten.

Meisten sind karmische Beziehungen daher nicht einfach, weil sich zwei Menschen mit einer Vorgeschichte treffen. In karmischen Partnerschaften geht es in vielen Fällen nicht darum, eine glückliche Liebesbeziehung zu führen, sondern schlicht und einfach nur eine Lernaufgabe oder ein Thema zu bearbeiten, was wir aus einem früheren Leben mitgenommen haben.

Sehr oft wird das aber missverstanden, weil wir gerade in karmischen Liebesbeziehungen oft eine unerklärliche Vertrautheit oder Anziehung zu dieser Person spüren und glauben, dass wir den Rest unseres Lebens mit ihr verbringen müssen. Gleichzeitig sind aber karmische Beziehungen nie einfach, es gibt entweder sehr viel Rückzüge einer Person, ein ständiges Auf und Ab, man kann nicht wirklich mit der anderen Person aber auch nicht ohne sie. Häufig entstehen dadurch auch Abhängigkeitsverhältnisse und Ungleichgewichte in der Beziehung und sehr viel Leid. In karmischen Liebesbeziehungen kommt es sehr oft vor, dass die Beziehung mehrmals beendet, aber auch mehrmals wieder begonnen wird. Das Ganze geht so lange bis einer oder beide die Lektion gelernt haben, die sie lernen sollten oder das Karma ausgleichen konnten.

In der Schamanischen Arbeit schauen wir uns genau die verschiedenen Inkarnationen und die Themen an, die uns heute noch belasten und beschäftigen. Wenn wir die Beziehung und das Karma auf Seelenebene klären und auflösen, können sich beide Menschen auf einer ganz anderen Ebene begegnen und oft jahrelanges Leid beendet werden. Das betrifft Paare aber auch andere Beziehungen wie zum Beispiel Eltern-Kind, Chef-Angestellter oder Kollegen und Freundschaften. Die Ursache für Mobbing kann auch ungelöstes Karma sein und Situationen und Konflikte können sich nach der Bearbeitung der Ursache klären, wandeln und neu ausrichten.

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Saturn-Jupiter-Konjunktion zur Wintersonnenwende

Am 21.12.2020 ist Wintersonnenwende, wir erleben den kürzesten Tag und die längste Nacht des Jahres. Das besondere in diesem Jahr ist, dass es zeitgleich auch eine Saturn-Jupiter-Konjunktion im Sternzeichen Wassermann geben wird. Saturn und Jupiter sind sich so nah, wie zuletzt im Mittelalter. Diese Konjunktion markiert das Ende der Erdepoche und den Übergang in die Luftepoche. Eine Saturn-Jupiter-Konjunktion leitet immer gesellschaftliche Veränderungen und entscheidende historische und kulturelle Zyklen ein.

Welche Bedeutung hat diese Konstellation für uns?

Das Besondere an dieser Konjunktion ist, dass sie nach 200 Jahren zum ersten Mal in einem Luftelement (Wassermann) stattfindet. In den letzten 200 Jahren gab es diese Konstellation immer nur in einem Erdelement. Im Element Erde geht es um Materialismus, Schwere, Langsamkeit, Verpflichtungen und Regeln. Der luftige Wassermann hingegen strebt nach Freiheit, Leichtigkeit, Innovation und visionärem Denken.

Man kann also sagen, dass wir uns vor dem Tor eines neuen Zeitalters befinden, in dem sich viele Dinge grundlegend ändern werden müssen, damit sie noch der Zeitqualität entsprechen können. Natürlich wird dies nicht von heute auf morgen gehen, sondern auch einzelne Entwicklungsschritte brauchen. Aber die Wintersonnenwende legt den ersten Grundstein für eine neue Zukunft.

Wie können wir die Wintersonnenwende und diese besondere energetische Konstellation nutzen?

  • Überlegen Sie in welchem Bereich es in Ihrem Leben um eine Neuausrichtung oder einen Neuanfang gehen soll.
  • Wo wünschen Sie sich mehr Freiheit?
  • Welches einengende Verhalten möchten Sie gerne hinter sich lassen?
  • Welche Visionen möchten Sie gerne umsetzen?
  • Wie können Sie Ihre eigene Wahrheit leben?
  • Wie kann mehr Leichtigkeit in Ihr Leben kommen?

Nutzen Sie die Wintersonnenwende, zur Meditation, zum Gebet oder auch zur Manifestation Ihrer Wünsche. In den darauffolgenden Rauhnächten können Sie auch ein Wunschritual durchführen.
Mehr zur Geschichte und den Bräuchen der Wintersonnenwende erfahren Sie hier.

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Jahreskreisfest Lammas

Das Jahreskreisfest Lammas oder Lugnasadh wird auch „Schnitterfest“ genannt und immer am 8. Vollmond des Jahres gefeiert. Normalerweise fällt dieser Vollmond („Erntemond/Harvest Moon“) immer auf den Anfang August, wenn das Getreide reif ist und geerntet werden kann.

Die Kelten feierten dieses Fest, um den Göttern zu danken, dass sie die Ernte vor Unwetter, Dürre und Schädlingen geschützt haben und um Schutz für die noch kommende Ernte zu bitten.

Der Name Lammas kommt von dem angelsächsischen Wort „healf-mass“ (loaf-mass) und bedeutet „Fest des Brotlaibs“. Es gab die Tradition aus den frisch geernteten Ähren Mehl zu mahlen und daraus Brot zu backen und bei diesem Fest zu essen. Die letzten Ähren wurden immer auf dem Feld stehen gelassen, um den Göttern zu danken. Es gab auch die Tradition die Körner der letzten geernteten Ähren aufzubewahren.

Lughnasadh ist der ältere keltische Name und beschreibt das Fest des Lugh, den Gott des Lichts. In Irland wurde dieses Fest bis zum 18. Jahrhundert immer auf einem Grabhügel gefeiert, zum Gedenken an die Amme von Lugh, die am 1. August verstorben war.

Dieses Jahreskreisfest ist das erste Erntedankfest und läutet damit im keltischen Kalender den Herbst ein. Es ist eine Zeit der Fülle, der Blüte und Früchte und man beschäftigt sich jetzt schon mit den nahenden dunklen Monaten indem man Früchte konserviert oder zu Marmelade einkocht, Gemüse einlegt oder auch Heilkräuter für den Winter trocknet. Eine weitere Tradition von Lammas war das Sammeln von Kräuterbündeln, die dann am Feuer gesegnet und aufgeladen wurden und so den Besitzer vor Krankheiten schützen sollten.

Die katholische Kirche hat diese keltische Tradition für den Feiertag am 15. August zu Maria Himmelfahrt übernommen. In einigen Regionen werden auch heute noch Kräutersträuße gebunden und in der Kirche geweiht.

Welche Bedeutung hat Lammas für Sie heute?

  • Ziehen Sie Bilanz über die letzten Monate: Was ist gut gewachsen? Wofür sind Sie dankbar?
  • Jetzt ist eine sehr gute Zeit, um einen Schnitt zu machen: Was möchten Sie jetzt ernten oder loslassen?
  • Welche Ziele haben Sie noch für die nächsten Monate?
  • Wofür möchten Sie um Schutz bitten?

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Sommersonnenwende – Litha

Zur Sommersonnenwende erreicht die Sonne ihren Höchststand und wir erleben den längsten Tag und die kürzeste Nacht. Die Mittsommernacht fällt je nach Sonnenstand immer auf den 20./21. oder 22. Juni eines Jahres.

Johannsískraut

Das Leben pulsiert, es wächst nun alles und gedeiht und wir können den Lohn unserer Bemühungen, wie zum Beispiel das erste selbst angebaute Gemüse oder Früchte ernten. Heilkräuter entfalten zur Sommersonnenwende, wenn die Energie der Sonne am höchsten ist, ihre höchste Heilkraft und sollten jetzt gesammelt werden. Beliebte Sonnwendkräuter sind: Johanniskraut, Beifuß, Arnika und Schafgarbe.

Bei den Kelten dauerte das Fest der Freude und Dankbarkeit zwölf Tage. Man feierte die Kraft der Sonne, den Beginn der Ernte und die damit verbundene Sorglosigkeit und Lebensfreude. Am letzten Tag des Festes zur Sommersonnenwende wurde ein großes Feuer entzündet. Man tanzte um das Feuer, das man als heilig ansah und ihm eine heilende Wirkung zusprach. So sollte jeder, der über das Feuer sprang vom Ballast des Vergangenen gereinigt werden und Fülle ins Leben ziehen.

Die katholische Kirche hat den Brauch des Sonnwendfeuers übernommen, ihn auf den 24. Juni verschoben und den Tag dem heiligen Johannes gewidmet. Wir kennen es heute noch als Johannisfeuer oder Johannisfest mit zahlreichen Bräuchen.

Beliebte Bräuche zu Litha, die wir auch noch heute kennen:

  • Tanz um das Feuer und Sprung über das Feuer
  • alles Alte kann symbolisch ins Feuer geworfen werden, indem man es auf einen Zettel schreibt oder in einen Blumenstrauß bindet
  • „Füttern der Elemente“: vom Festessen wird als Opfergabe an die Natur ein Teil ins Wasser oder ins Feuer gegeben, in der Erde vergraben oder Mehl in die Luft gestreut
  • Kränze aus Margeriten wurden als Schutz vor Gewitter oder Blitzschlag an Haus- und Hoftüren gehängt
  • „Sonnwendgürtel“ aus Johanniskraut und Beifuß wurden um den Körper gebunden und sollten beim Sprung über das Feuer noch zusätzlich für Schutz und Heilung sorgen
  • Teile der Asche des heiigen Feuers wurden bis zum nächsten Jahr aufbewahrt und sollten gut bei der Heilung von Brandwunden helfen

Man glaubte auch, dass übernatürliche Kräfte zur Sommersonnenwende sehr stark waren und man in die Zukunft sehen konnte. Unsichtbare Naturwesen wie Feen, Elfen, Gnome etc. sollten in dieser Nacht plötzlich sichtbar werden, wie es zum Beispiel William Shakespeare in seiner Komödie „Mittsommernachtstraum“ beschrieben hat.

Wie können Sie Ihre persönliche Mittsommernacht begehen?

Die Sommersonnenwende ist ein guter Zeitpunkt, auf die erste Jahreshälfte zurückzublicken und anzuschauen, was gut gelaufen ist, was weniger gut war und losgelassen werden möchte. Welche Wünsche/Visionen/Ziele haben Sie für die nächsten sechs Monate und was möchten Sie in diesem Jahr noch unbedingt erleben? Wenn Sie etwas loslassen möchten, können Sie es auf einen Zettel schreiben und dann verbrennen und sich so sehr gut emotional von dem Thema loslösen.

Rituale zur Sommersonnenwende

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Jahreskreisfest Beltane

Das keltische Jahreskreisfest Beltane feiert den Beginn des Sommers. In einigen Traditionen wird es jedes Jahr in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai gefeiert, andere berechnen den 5. Vollmond nach der Wintersonnenwende, also die zweite Vollmondnacht nach der Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche.

Es ist das Siegesfest der Sonne, ein Fest des Lebens, der Fruchtbarkeit und der Hochzeit (Verbindung von männlich und weiblich). Der Name Beltane lässt sich von dem altirischen Gott des Feuers “ Bel“ und der Göttin der Fruchbarkeit „Beal“ ableiten. Auch heute noch bezeichnet man den Monat Mai in der irischen Sprache als Bealtaine.

Beltane war zuerst ein Fest der Druiden und Priester und wurde erst später ein Fest für alle, das auch den Beginn des Sommerhalbjahres einläutete. Man zündete ein Feuer an, um die Sonne zu verehren und auch Opfer zu bringen, um für Fruchtbarkeit und eine reiche Ernte zu bitten. Für Paare und Verliebte gab es den Brauch über das Feuer zu springen, um ihre Verbundenheit zu zeigen und sich zu reinigen. Man war auch überzeugt, dass das Feuer die Fruchtbarkeit anregte. Daher wurde die Asche des Feuers im Anschluss auf den Feldern und Äckern verstreut. Auch glaube man daran, dass sich Wünsche erfüllten, wenn man über das Feuer sprang und dabei an seinen Wunsch dachte.  Ein weiterer Brauch war es, mit Ebereschezweigen dreimal um das Feuer  zu laufen und diese dann über die Feuerstelle oder den Herd im Haus aufzuhängen, um es vor Unheil zu schützen.

Es war ein sehr ausgelassenes Fest, bei dem sehr viel getanzt wurde. Frühlingsblumen und blühende Weißdornzweige wurde dazu verwendet, um Häuser zu schmücken. Heute finden wir diesen Brauch noch im Tanz in den Mai wieder.  Das Aufstellen des Maibaumes ist auch ein Fruchbarkeitssymbol und erinnert an den keltischen Lebensbaum. In der alten Tradition war es durchaus üblich, dass jeder in seinem Grundstück/Garten einen mit Blumen und bunten Bändern geschmückten Maibaum aufstellte. Heute finden wir den Maibaum meistens im Zentrum eines Ortes.

Wie können Sie die Beltane-Energie für sich nutzen?

  • Überlegen Sie sich, was Sie in diesem Jahr ernten wollen: Welche kreative Ideen haben Sie? Welche Projekte, die Sie bereits entworfen haben, möchten jetzt umgesetzt werden?
  • Wie können Sie Ihre männliche Seite (Verstand, Struktur) und weibliche Seite (Intuition, Kreativität) mehr in Einklang bringen?
  • Was können Sie tun, um wieder mehr Lebensfreude zu spüren?
  • Wie können Sie jemanden anderen eine Freude bereiten?
  • Tauchen Sie ein, in die Fülle und das Wachstum, was die Natur gerade zu bieten hat und lassen Sie sich inspirieren!

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Frühlingsequinox – Ostara

Die Tag- und Nachtgleiche des Frühlings fällt immer auf den 20. oder 21. März.  Zu diesem Zeitpunkt sind, wie der Name schon sagt, Tag und Nacht gleich lang. Danach werden die Tage langsam immer länger, bis sie den Höhepunkt  zur Sommersonnenwende erreicht haben.

Das Frühlingsequinox ist ein Sonnenfest und hat seine Ursprünge in der germanischen Tradition. Dort wurde der germanischen Frühlingsgöttin Ostara ein Fest gewidmet, um zu feiern, dass man die kalte Jahreszeit gut überstanden hatte. Man freute sich über das Wiedererwachen der Natur aus dem Winterschlaf, alles begann wieder zu wachsen und zu sprießen und es konnten wieder Samen ausgesät werden, um die nächste Ernte zu sichern.

Als Symbole des Neuanfangs und der Fruchtbarkeit galten die Birke, erblühte Weidenzweige („Palmkätzchen“), das Ei und der Hase. Heute finden wir diese noch in unserem Osterfest wieder, wenn wir Eier färben und vom Osterhasen sprechen. Auch der Name Ostern könnte von der Frühlingsgöttin Ostara abgeleitet worden sein. Das Entzünden von Osterfeuern, könnte auch mit dem Brauch zu Ostara, Strohpuppen oder geflochtene Kränze zu verbrennen, seinen Ursprung haben.

Dieses Fest hat die Energie eines Neuanfangs und Aufbruchs in sich. Genauso wie die Bäume wieder austreiben und die ersten Knospen ausbilden, die Vögel singen und die Bienen und Schmetterlinge wieder ausschwärmen, bekommen auch wir einen Energieschub zu dieser Zeit.

Mit dem Frühling kommt meistens wieder Motivation zurück, alte Vorhaben und neue Projekte in die Tat umzusetzen, die Ernährung zu verändern oder sich wieder mehr zu bewegen. Die stärker werdenden Sonnenstrahlen bringen mehr Leichtigkeit und Lebensfreude und wir verbringen wieder mehr Zeit in der Natur. Wildkräuter wie Brennnessel oder Bärlauch wachsen wieder und helfen uns dabei, unseren Körper in Balance zu bringen und zu entschlacken.

Es ist jetzt eine gute Zeit, sich mit der Manifestation seiner Visionen und Wünsche auseinander zu setzen und sich zu fragen:

  • Was möchte ich manifestieren?
  • Was möchte ich zum Wachsen bringen?
  • Wie weit konnte ich meine Visionen von Imbolc schon umsetzen?

Es gibt eine Tradition zu Ostara, seine Wünsche in Form von bunten Schnüren an die Bäume zu hängen und sie so der Natur zur Manifestation zu übergeben. Egal welche Form wir wählen, um unsere Wünsche nach außen zu bringen, eignet sich diese Zeit sehr gut zur Wunschmanifestation und Mediation über einen möglichen Neubeginn.

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Jahreskreisfest Imbolc – das Fest des Lichts

Das keltische Jahreskreisfest Imbolc gehört zu den Mondfesten und wird meistens zum zweiten Vollmond des Jahres gefeiert. In manchen Traditionen fällt es auch auf den 1. Februar (Mariä Lichtmess). In Irland zum Beispiel wird immer am 1.Februar das Fest der Brigid gefeiert, die Göttin, des Feuers und der Fruchtbarkeit, die Licht und Heilung bringen und die Dunkelheit vertreiben soll.

Unabhängig davon, welcher dieser Traditionen man folgt, geht es bei diesem Jahreskreisfest um die Rückkehr des Lichtes, das erste Wiedererwachen der Natur und der ersten Frühlingsboten.

Es gab die Tradition weiße Kerzen auf das Fensterbrett zu stellen oder durch das Haus und die Stallungen zu tragen und so symbolisch das Licht willkommen zu heißen. In unserer Kultur erinnert uns heute noch die Lichtweihe zu Mariä Lichtmess daran.

Imbolc wird auch als Fruchtbarkeitsfest gesehen, weil es meistens in den Zeitraum fällt, wo die Schafe zum ersten Mal im Jahr Milch geben. In manchen Orten gibt es auch die Tradition, die Obstbäume zu schütteln, damit sie aus dem Winterschlaf erwachen und man um eine ertragreiche Ernte in diesem Jahr bitten kann.

Weitere Traditionen sind Fackelwanderungen durch die Nacht oder kleine Schiffe mit Kerzen in Flüsse oder Seen zu setzen und das Licht mit den Wellen über das Wasser tragen zu lassen.

Der Name Imbolc kommt vom altirischen imb-folc und bedeutet Rundum-Waschung. Diese Zeit eignet sich daher auch sehr gut für eine erneute energetische Reinigung der Häuser und Wohnungen durch eine Räucherung. Genauso wie in den Rauhnächten soll dadurch alte stagnierende Energie entfernt und so Platz für die neue Energie des Frühlings geschaffen werden.

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Jahreskreisfest Wintersonnenwende

Die Wintersonnenwende ist meistens am 21.12. oder 22.12.: Es ist der kürzeste Tag und die längste Nacht und somit der astronomische Winteranfang.

Sonnwendfeuer zur Wintersonnenwende

Das keltische Jahreskreisfest (Julfest) wird immer zu dieser Zeit gefeiert, um die Dunkelheit zu verabschieden und das Licht wieder willkommen zu heißen. Die dunkle Jahreszeit war in einer Zeit, wo es noch keinen elektrischen Strom und ganzjährige Obst- und Gemüseversorgung gab, beschwerlich und daher auch mit sehr vielen Ängsten behaftet. Bei Sonnwendfeiern wurde die Wiedergeburt des Lichts gefeiert und damit auch die Hoffnung, dass die karge Zeit auch bald wieder ein Ende haben und die Natur wieder aus ihrem Winterschlaf erwachen wird.

Die Menschen glaubten auch daran, dass die Dunkelheit viele Schattengestalten, wie Geister oder Dämonen anzog und so war diese Zeit auch mit Ängsten behaftet. Viele wagten oft nicht ihre Häuser im Dunkeln zu verlassen. Die Tradition der Perchtenläufe im alpinen Raum geht auch darauf zurück: Man versuchte, mit Lärm und geschnitzten Masken mit furchteinflößenden Fratzen, die bösen Geister zu vertreiben.

Im dunklen Winter ging der Fokus automatisch nach innen. Nach einem arbeitsreichen Sommer hatte man wieder mehr Ruhe, um sich mit anderen Dingen und sich selbst zu beschäftigen.

Auch in unserer hektischen Zeit, ist es sehr ratsam, die dunklen und stillen Tage auch zur Reflexion und Innenschau zu nutzen und das Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen: Was möchte ich noch in den letzten Wochen fertigstellen? Was brauche ich nicht mehr und möchte ich loslassen?

Es ist eine perfekte Zeit, um sich sowohl innerlich wie auch äußerlich (ausmisten, ausräumen), von altem Ballast zu trennen, um unbelastet in ein neues Jahr starten zu können.

Die Zeit nach der Wintersonnenwende eignet sich auch sehr gut, um eine Haus- oder Wohungsräucherung durchzuführen, um so auch die alte Energie aus seinem Zuhause zu entfernen. Wenn Sie mehr darüber lesen wollen wie man eine Reinigungsräucherung durchführt dann klicken sie hier.

Die Räuhnächte folgen auf die Wintersonnenwende und sind eine besondere Zeit am Ende jeden Jahres, um sich auf das nächste Jahr vorzubereiten und sich über seine Ziele für das neue Jahr klar zu werden.  Es herrscht Uneinigkeit darüber, wann die Rauhnächte genau beginnen. Die einen sagen, dass die Wintersonnenwende die Rauhnächte einleitet, andere meinen, dass der Heilige Abend (24.12.) der erste Tag der Rauhnächte ist. Man ist sich jedoch einig, dass die Rauhnächte mit dem Dreikönigstag (6.01.) enden.

Mehr über die Bedeutung der Rauhnächte können Sie in meinem Artikel über das Wunschritual in den Rauhnächten lesen.

Räuchern in den Rauhnächten

Räucherstövchen

Traditionell wurde schon bei unseren Vorfahren immer am Ende des Jahres, in den Rauhnächte, eine große Haus- oder Wohnungsräucherung durchgeführt, um so die alte Energie des Jahres zu verabschieden und um Schutz für das neue Jahr zu bitten.

Es ist aber durchaus sinnvoll eine große Reinigung monatlich oder je nach Bedarf und Anlass durchzuführen. Man muss nicht immer die gesamte Wohnung reinigen, sondern kann sich auch auf einzelne Räume, wo sich die Energie gerade stagnierend anfühlt und man sich nicht mehr wohlfühlt, beschränken.

Nach Trennungen, Krankheiten, Todesfällen, bei Neubezug einer Wohnung oder eines Hauses, nach Konflikten, Streitigkeiten oder einem unangenehmen Besuch, kann eine Wohnungsräucherung die schlechten Energien, die sich im Raum festgesetzt haben wieder neutralisieren. Der Rauch sorgt dafür, dass sich die schwere Energie an den Rauch heftet und mit dem Rauch aus dem Raum ziehen kann. Die ätherischen Öle der Kräuter heben die Schwingungen des Raums an.

Bei einer Haus- oder Wohungsräucherung brauchen wir:

  • Räucherkohle
  • ein feuerfestes Gefäß: Räucherpfanne oder Räucherschale
  • Räucherstoffe/Kräuter
  • Zange
  • Rauchersand (optional)
  • Feder (optional)

Zum Ablauf der Räucherung:

Wenn man Rauchmelder im Raum hat, sollte man diese vorher abschalten bzw. abnehmen, damit der Alarm während der Räucherung nicht ausgelöst wird.

Man füllt etwas Räuchersand in die Räucherschale. Dann nimmt man die Raucherkohle mit der Zange auf,  entzündet sie und bringt sie zum Glühen. Man kann die Kohle seitlich aufgestellt in den Sand stecken (ca. 5-7 min), damit sie von allen Seiten Luft bekommt und so besser glühen kann. Wenn sich eine graue Ascheschicht um die Kohle gebildet hat, legt man die Kohle in den Sand und kann die Räucherstoffe auf die Kohle legen.

Reinigende Räucherung

Man kann eine fertige Räuchermischung kaufen oder einfach getrocknete Kräuter für die Reinigung verwenden, die man ohnehin zu Hause hat. Für eine reinigende Räucherung eignen sich zum Beispiel: weißer Salbei, Wacholder (Beeren und Triebspitzen), Thymian, Lorbeerblätter, Lavendel und Rosmarin. Man kann auch Harze wie Weihrauch oder Kampfer darunter mischen, sollte da aber nur eine kleine Menge davon nehmen, weil sie sehr intensiv riechen.

Sobald Rauch entstanden ist, geht man mit dem Räuchergefäß durch die einzelnen Räume und fächelt den Rauch mit der Feder (oder auch mit der Hand) von oben nach unten an jede Wand und in jede Ecke. Man geht mit dem Rauch unter oder hinter die Möbel und reinigt auch die Möbel von alten Energien. Man beobachtet bei der Räucherung ganz genau, was man spürt, wo vielleicht die Energie zäher ist und hängt, bleibt man einfach länger und räuchert mehrmals.

Wichtig ist, dass man die Kräuter sofort entfernt, sobald es verbrannt oder nicht mehr angenehm riecht und neue Kräuter auf die Räucherkohle legt.

Es gibt verschiedene Auffassungen darüber, ob man bei der Räucherung im oder gegen den Uhrzeigersinn durch die Räume gehen soll. Man sagt, dass ein Kraftfeld aufgebaut wird, wenn man im Uhrzeigesinn geht, andere berufen sich darauf, dass in der Energiearbeit Reinigung immer gegen den Uhrzeigersinn durchgeführt wird. Ich denke, da sollte jeder auf seine eigene Intuition hören und hineinspüren, was für einen selbst am besten passt.

Traditionell begann man eine Räucherung immer in der Küche (das war der Ort, wo es die Kohle gab), dann ging man zur Eingangstür und bewegte sich durch die gesamten Wohnräume und beendete die Räucherung wieder in der Küche. Bei einem ganzen Haus würde man in der Küche anfagen, dann in den Keller gehen und sich dann mit der Räucherung von unten nach oben bewegen. Aber auch hier gibt es verschiedene Meinungen und es ist wichtig, dass sie es so machen, wie es sich für Sie am stimmigsten anfühlt.

Wichtig ist vor allem der gedankliche Fokus während der Reinigung darauf, dass alles, was nicht in den Raum gehört und was blockierend ist, aus dem Raum befördert werden soll.

Die Fenster sind während der Räucherung geschlossen. Idealerweise sollte der Rauch auch längere Zeit in den Räumen bleiben können, bevor gelüftet wird. Wenn es möglich ist und man nicht in den Räumen lebt, kann der Rauch auch über Nacht in den Räumen bleiben und man lüftet dann länger am nächsten Morgen.

Aufbauende Räucherung

Nach der Reinigungsräucherung wurde die Energie im Raum neutralisiert und man kann nun noch eine aufbauende Räucherung machen, um positive Energie in den Räumen zu verteilen, die man sich für seine Wohnung wünscht. Als aufbauende Räucherung eignen sich zum Beispiel Rosenblüten, Alantwurzel, Styrax oder Süßgras. Falls Sie bei der Reinigung gegen den Uhrzeigersinn durch den Raum gegangen sind, wäre es jetzt empfehlenswert bei dem Energieaufbau im Uhrzeigersinn durch den Raum zu gehen. Aber achten Sie da einfach wieder auf Ihr Gefühl!  Auch bei der aufbauenden Räucherung ist der gedankliche Fokus darauf, welche Energie man in den Räumen haben will und sich wünscht, sehr wichtig.
Nach dieser Räucherung sollte nicht gelüftet werden, damit die Energie der Kräuter sich im Raum verteilen kann.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Räuchern! Wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich gerne bei mir.

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