Für Frauen, die immer für andere da sind – und sich selbst dabei verlieren.
Im ersten Teil dieses Workshops haben wir uns damit beschäftigt, was innere Ressourcen sind, wie wir wieder Zugang zu ihnen finden und unsere Selbstliebe und Selbstwert gestärkt. Viele Teilnehmerinnen haben erlebt, wie kraftvoll es sein kann, sich bewusst mit der eigenen inneren Welt und den Archteypen zu verbinden.
Teil 2 geht einen Schritt weiter.
Wenn Erschöpfung zur Botschaft wird
Viele Frauen kennen dieses Muster: Der Alltag funktioniert. Die Aufgaben werden erledigt. Die Erwartungen anderer werden erfüllt. Und doch bleibt ein Gefühl der Leere – ein stilles Wissen, dass etwas fehlt.
Erschöpfung ist in diesem Zusammenhang selten nur ein körperliches Symptom. Sie ist häufig ein Signal, dass eigene Bedürfnisse dauerhaft zurückgestellt wurden. Das Grenzen nicht gesetzt oder nicht eingehalten wurden und der Kontakt zur eigenen inneren Kraft verloren gegangen ist.
C.G. Jung prägte den Begriff der Archetypen im 20. Jahrhundert. Für ihn waren es universelle Urbilder, die tief im kollektiven Unbewussten der Menschheit verankert waren. Sie tauchen auf der ganzen Welt in Mythen, Märchen und Religionen auf, immer wieder in den selben Grundmustern.
In schamanischen Traditionen werden Archetypen nicht nur als psychologische Muster verstanden, sondern als lebendige innere Wesen mit eigenem Bewusstsein. Als Geister, Lehrer, Begleiter. Als Kräfte, mit denen man in echten Dialog treten kann.
In der schamanischen Seelenreise arbeite ich sehr gerne mit Archetypen, weil wir dadurch sehr tief gehen können und wieder in Kontakt mit inneren Anteilen kommen können. Die Schamanische Seelenreise ist eine Form der inneren Reise, in einem Trancezustand, oft begleitet vom Rhythmus einer Trommel. Durch die Trance kommen wir in einer andere Bewusstseinebene und können unseren Krafttieren, Geistführern aber auch inneren Anteilen begegnen und in den Dialog treten. Jede dieser Gestalten verkörpert eine bestimmte Qualität unserer Seele – eine Kraft, die in uns schlummert, die wir vielleicht vergessen haben oder die gerade besonders gebraucht wird.
Hier sind die wichtigsten Archetypen, denen wir in der Seelenreise begegnen können
Die Arbeit mit Archetypen in einer Schamanischen Seelenreise ist sowohl in der Einzelarbeit als auch in einer Gruppe möglich. In der Einzelarbeit ist es möglich individueller auf die Themen des Klienten einzugehen und auch noch karmische Verstrickungen zu lösen, die einen inneren Anteil geschwächt haben. Wenn Sie Interesse an dieser Arbeit und noch Fragen haben, melden Sie sich gerne für ein kostenfreies Kennenlerngespräch.
Das Innere Kind
Es ist vielleicht der verletzlichste und zugleich lebendigste aller Archetypen. Das Innere Kind trägt all das in sich, was wir in frühen Jahren erlebt haben – Freude, Neugier, Verspieltheit, aber auch Schmerz, Angst und unerfüllte Bedürfnisse. In der Seelenreise erscheint es oft als kleines Mädchen oder kleiner Junge, manchmal versteckt, manchmal weinend, manchmal strahlend. Seine Botschaft ist immer eine Einladung: Schau hin. Ich bin noch da. Ich brauche dich. Die Arbeit mit dem Inneren Kind ist oft tiefgreifende Heilungsarbeit. Es geht darum, alte Wunden anzuerkennen, sich selbst die Fürsorge zu geben, die man damals vielleicht vermisst hat – und die ursprüngliche Lebensfreude wieder zu entdecken, die jedem Menschen innewohnt.
Finde zurück in deine Mitte – trotz stressiger Zeiten
Unsere Zeit kann sich oft überwältigend anfühlen: Stress, Unsicherheiten und äußere Einflüsse bringen unser inneres Gleichgewicht ins Wanken. Umso wichtiger ist es, bewusst Räume zu schaffen, in denen wir zur Ruhe kommen, unser Nervensystem regulieren und wieder in Verbindung mit unserer inneren Kraft treten.
Genau hier setzt meine Online Workshop-Reihe an. Mit geführten Seelenreisen und Energiearbeit unterstütze ich dich dabei, deine eigenen Ressourcen zu aktivieren, emotionale Blockaden zu lösen und innere Stabilität aufzubauen.
Inhalte der Workshop-Reihe
1. Reise zum inneren Kind
In dieser geführten Seelenreise nimmst du Kontakt zu deinem inneren Kind auf. Du erkennst, was es braucht, um sich sicher, geborgen und frei zu fühlen – eine wichtige Grundlage für emotionale Heilung und Selbstannahme.
2. Reise zum inneren Heiler
Hier begegnest du deinem inneren Heiler – der Quelle deiner Selbstheilungskräfte. Gemeinsam schauen wir, welche Themen gelöst werden dürfen, damit Heilung geschehen kann und deine Energie wieder frei fließt.
3. Energieheilung für Selbstliebe & Selbstwert
In dieser VortexHealing-Session arbeiten wir gezielt an:
dem Lösen blockierender Glaubenssätze
der Heilung alter emotionaler Verletzungen
der Stärkung von Selbstliebe und Selbstwert
Ziel ist es, dass du dich wieder mehr so annehmen kannst, wie du bist.
Die Sommersonnenwende läutet mit dem längsten Tag und der kürzesten Nacht den Sommer ein. Am 21.6. erreicht die Sonne ihren höchsten Stand des Jahres und alle Kräuter bekommen bis dahin ganz viel von der Sonnenenergie ab, die sie dann auch speichern.
Diese sogenannte Lichtkraft ist ein ganz wichtiges Element in der Sommersonnenwendfeier, weil wir uns für diese Energie, aber auch die Ernte bedanken. Der Sommerbeginn ist daher die beste Zeit im Jahr, um Kräuter zu sammeln und sie für den Winter zu trocknen oder zu verarbeiten. Am besten ist es, wenn man die Kräuter an einem sonnigen Tag um die Mittagszeit sammelt, weil dann die meiste Kraft in den Pflanzen ist. Nach der Sommersonnenwende ändert sich der Stand der Sonne langsam wieder und die Lichtkraft lässt wieder etwas nach.
Kräuter der Lichtkraft, die eine starke Bedeutung für die Sonnenwende haben, sind:
Das Johanniskraut ist vielleicht das Kraut der Sommersonnenwende, weil es die ganze Sonnenkraft in sich aufnimmt und auch für die dunkle Jahreszeit speichern kann. Als Tee hilft das Johanniskraut trübe Stimmung oder Kopfschmerzen zu überwinden. Als Öl hat es eine entzündungshemmende und wundheilende Wirkung. Auch als Räuchermischung wurde es als Schutz vor Unwetter und Blitzschlag verwendet.
Das Fest der Sommersonnenwendeam 21.06. zum längsten Tag und zur kürzesten Nacht eignet sich sehr gut dazu, Rituale durchzuführen, um sich auf ein neues Projekt oder einen Wunsch zu fokussieren oder Antworten auf seine Fragen zu finden. Die Tage um die Sonnwendfeier haben eine besondere Kraft und durch den Einsatz von speziellen Kräutern, können wir diese starke Energie zur Wunschmanifestation nutzen.
Karmische Beziehungen sind Verbindungen zu Menschen, die wir schon aus früheren Leben kennen und schon in irgendeiner Verbindung zu ihnen standen. Die Form der Beziehung ist dabei nicht wichtig, es kann sich um eine Partnerschaft, Eltern-Kind-Beziehung, Opfer-Täter-Beziehung gehandelt haben. Bei Karma geht es immer um Ausgleich: Wenn man in einer Inkarnation zum Beispiel einer anderen Person Leid zugefügt hat oder etwas noch nicht geklärt ist zwischen beiden Seelen, wird man meistens in dem nächsten Leben diese Person erneut treffen müssen. Es geht darum, einen Ausgleich zu schaffen oder das Thema zu klären, was wir in dem vorherigen Leben nicht bearbeiten konnten.
Am 21.12.2020 ist Wintersonnenwende, wir erleben den kürzesten Tag und die längste Nacht des Jahres. Das besondere in diesem Jahr ist, dass es zeitgleich auch eine Saturn-Jupiter-Konjunktion im Sternzeichen Wassermann geben wird. Saturn und Jupiter sind sich so nah, wie zuletzt im Mittelalter. Diese Konjunktion markiert das Ende der Erdepoche und den Übergang in die Luftepoche. Eine Saturn-Jupiter-Konjunktion leitet immer gesellschaftliche Veränderungen und entscheidende historische und kulturelle Zyklen ein.
Das Jahreskreisfest LammasoderLugnasadhwird auch „Schnitterfest“ genannt und immer am 8. Vollmond des Jahres gefeiert. Normalerweise fällt dieser Vollmond („Erntemond/Harvest Moon“) immer auf den Anfang August, wenn das Getreide reif ist und geerntet werden kann.
Zur Sommersonnenwende erreicht die Sonne ihren Höchststand und wir erleben den längsten Tag und die kürzeste Nacht. Die Mittsommernacht fällt je nach Sonnenstand immer auf den 20./21. oder 22. Juni eines Jahres.
Das keltische Jahreskreisfest Beltane feiert den Beginn des Sommers. In einigen Traditionen wird es jedes Jahr in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai gefeiert, andere berechnen den 5. Vollmond nach der Wintersonnenwende, also die zweite Vollmondnacht nach der Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche.