Saturn-Jupiter-Konjunktion zur Wintersonnenwende

Am 21.12.2020 ist Wintersonnenwende, wir erleben den kürzesten Tag und die längste Nacht des Jahres. Das besondere in diesem Jahr ist, dass es zeitgleich auch eine Saturn-Jupiter-Konjunktion im Sternzeichen Wassermann geben wird. Saturn und Jupiter sind sich so nah, wie zuletzt im Mittelalter. Diese Konjunktion markiert das Ende der Erdepoche und den Übergang in die Luftepoche. Eine Saturn-Jupiter-Konjunktion leitet immer gesellschaftliche Veränderungen und entscheidende historische und kulturelle Zyklen ein.

Welche Bedeutung hat diese Konstellation für uns?

Das Besondere an dieser Konjunktion ist, dass sie nach 200 Jahren zum ersten Mal in einem Luftelement (Wassermann) stattfindet. In den letzten 200 Jahren gab es diese Konstellation immer nur in einem Erdelement. Im Element Erde geht es um Materialismus, Schwere, Langsamkeit, Verpflichtungen und Regeln. Der luftige Wassermann hingegen strebt nach Freiheit, Leichtigkeit, Innovation und visionärem Denken.

Man kann also sagen, dass wir uns vor dem Tor eines neuen Zeitalters befinden, in dem sich viele Dinge grundlegend ändern werden müssen, damit sie noch der Zeitqualität entsprechen können. Natürlich wird dies nicht von heute auf morgen gehen, sondern auch einzelne Entwicklungsschritte brauchen. Aber die Wintersonnenwende legt den ersten Grundstein für eine neue Zukunft.

Wie können wir die Wintersonnenwende und diese besondere energetische Konstellation nutzen?

  • Überlegen Sie in welchem Bereich es in Ihrem Leben um eine Neuausrichtung oder einen Neuanfang gehen soll.
  • Wo wünschen Sie sich mehr Freiheit?
  • Welches einengende Verhalten möchten Sie gerne hinter sich lassen?
  • Welche Visionen möchten Sie gerne umsetzen?
  • Wie können Sie Ihre eigene Wahrheit leben?
  • Wie kann mehr Leichtigkeit in Ihr Leben kommen?

Nutzen Sie die Wintersonnenwende, zur Meditation, zum Gebet oder auch zur Manifestation Ihrer Wünsche. In den darauffolgenden Rauhnächten können Sie auch ein Wunschritual durchführen.
Mehr zur Geschichte und den Bräuchen der Wintersonnenwende erfahren Sie hier.

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Gutscheine als Weihnachtsgeschenk

Sind Sie noch auf der Suche nach einem passenden Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk? Dann verschenken Sie doch einfach Entspannung. Gerade in dieser hektischen und belastenden Zeit, kann jeder sehr gut Entspannung oder eine Wellness-Sitzung brauchen. Und das beste daran ist, dass man die Gutscheine auch als Fernsitzung einlösen kann. Man kann also die Energiearbeit von jedem Ort gemütlich genießen, ohne irgendwo hin fahren oder sich um Abstands- oder Hygieneregeln kümmern zu müssen.

Energetische Sitzungen sind über die Ferne genauso effektiv wie vor Ort und eignen sich sehr gut dafür. Mehr über den Ablauf von Fernsitzungen finden Sie hier. Sie können mich bei Fragen auch sehr gerne kontaktieren oder auch ein kostenfreies Kennenlerngespräch vorab buchen.

Gutscheine können Sie direkt online buchen oder Sie schicken mir einfach eine Nachricht und überweisen den gewünschten Betrag an mich.

Ich wünsche Ihnen ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest!

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Das Kronenchakra

Das siebte Chakra ist das Kronenchakra (Sahasrara).

Es entwickelt sich im 26.- 30. Lebensjahr: Eine Weiterentwicklung des Kronenchakras kann es erst dann geben, wenn alle anderen Chakren aktiviert sind. Die Kundalinienergie hilft dabei, die sogenannte Schlangenkraft geht vom Wurzelchakra nach oben und aktiviert auch alle anderen Chakren, Erleuchtung kann erst dann geschehen, wenn sich das Kronenchakra vollständig öffnet. Wenn das Kronenchakra geöffnet ist, fühlt man sich mit der geistigen Welt verbunden, entfernt sich von Angst und spürt tiefen Frieden, Ruhe und Liebe. Man begegnet allen Wesen mit Mitgefühl und Verständnis.

Das Kronenchakra ist das höchste Energiezentrum. Wenn wir spirituell erwacht sind, ist es geöffnet. Es hat harmonisierende und schützende Wirkung auf den gesamten Organismus. Ein starkes Kronenchakra ist ein Garant für eine ausgezeichnete Gesundheit.

Lage: in der Mitte des Schädeldaches
Farbe: Violett (Purpur) und Weiß
Element: keines
Sinn: Einfühlung

Körperlich: Zirbeldrüse, Großhirn, Nervensystem

Emotional: Bewusstsein der Einheit mit allem, Selbstverwirklichung, spirituelles Gewahrsein, Weisheit, erweitertes Bewusstsein, Verbindung zum Höheren Selbst, zur inneren Führung und allumfassenden Liebe, Vollendung

Blockaden des Chakras zeigen sich durch

  • Kopfschmerzen
  • Chronische Erkrankungen
  • Schwächung der Immunabwehr
  • Nervenleiden
  • Lähmungserscheinungen
  • Krebserkrankungen
  • Multiple Sklerose
  • Verwirrungszustände, Vergesslichkeit
  • Angst, alleine gelassen zu werden
  • Depressionen
  • tiefer Schock
  • das Gefühl, abgeschnitten zu sein
  • Ein- oder Durchschlafstörungen
  • man fühlt sich erschöpft und kraftlos
  • kein Zugang oder Verbindung zum Spirituellen
  • Unfähigkeit, sich mit der Realität auseinander zu setzen (Überenergie)
  • man hängt auf der materiellen Ebene fest (man ist zu materialistisch)

Wie lässt sich das Kronenchakra harmonisieren?

  • Durch Energiearbeit wie zum Beispiel Reiki oder Pranaheilung
  • Meditation: mit der Kraft der Stille verbinden
  • Arbeit an den anderen Chakren
  • weiße oder violette Blumen ins Zimmer stellen
  • Bergwanderungen, Energie der Berge
  • Klang (Klangschalen oder Chanten von Mantra „OM“)
  • Mudras (Handhaltungen): die Hände werden gefaltet und die Spitzen der kleinen Finger zeigen nach oben. Man hält das Mudra vor dem Solarplexus.
  • Nahrung: leichte pflanzliche Kost
  • Aromatherapie: Myrrhe, Sandelholz, Rosenholz, Neroli
  • Heilsteine: Diamant, Amethyst, Bergkristall
  • Farbe hellviolett/weiß(hellviolette/weiße Kleidung: Socken, Unterwäsche, Schals; Wasser energetisieren)

Affirmationen:

„Ich bin vollkommen bewusst – im Körper, in den Gedanken und Gefühlen.“
„Das Wesen meines Geistes ist Licht und Frieden.“
„Ich öffne mich für die unendliche Macht Gottes.“

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Das Stirnchakra

Das sechste Chakra ist das Stirnchakra (Ajna) und wird auch Drittes Auge genannt. Es entwickelt sich im 21.- 26. Lebensjahr durch spirituelle Erfahrungen, Zugang zur Intuition. Es wird auch als Tor der Seele gesehen. Es ist nicht sinnvoll vor dem 21.Lebensjahr intensiv an dem Dritten Auge zu arbeiten, da das Nervensystem vorher nicht bereit ist, intensive Energie aufzunehmen. Experimente mit Drogen können das Stirnchakra überaktivieren und schädigen.

Das Stirnchakra wird auch „Meisterchakra“ genannt, weil es die anderen Hauptchakren steuert.

Lage: ca. zweieinhalb Zentimeter über der Mitte der Augenbrauen
Farbe: Indigo
Element: Geist
Sinn: außersinnliche Wahrnehmung

Körperlich: Hypophyse, Stamm- und Kleinhirn, Hypothalamus, Augen, Nase, Wirbelsäule, Ohren, vegetatives Nervensystem

Emotional: Kontrolle über das Denken (Gedanken und Emotionen kontrollieren), aktiver gerichteter Willen, innere Einsicht, Vision, Telepathie, Inspiration, spirituelles Erwachen, Vorstellungskraft, Einsicht; Intuition

Blockaden des Chakras zeigen sich durch

  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Gehirnerkrankungen
  • Augenleiden
  • Sehschwäche
  • Hörschwäche
  • Ohrenentzündungen
  • Schnupfen, Nebenhöhlenentzündungen
  • Konzentrations- und Lernschwäche
  • neurologische Störungen
  • Psychische Krankheiten
  • Hormonschwankungen
  • Stimmungsschwankungen
  • Probleme mit dem vegetativen Nervensystem
  • Verwirrtheit
  • es fehlt einem an Orientierung (psychisch oder auch kein guter Orientierungssinn)
  • Kontrollsucht (Überenergie)
  • Ehrgeiz (Überenergie)
  • starkes Ego (Überenergie)
  • alles wird nur von der rationalen und logischen Seite betrachtet (Unterenergie)

Wie lässt sich das Stirnchakra harmonisieren?

  • Durch Energiearbeit wie zum Beispiel Reiki oder Pranaheilung
  • Meditation: öffnet das Dritte Auge
  • Beschäftigung mit Philosophie
  • Traumtagebuch führen
  • Fantasie anregen: z.B. durch Lesen von fantasievollen Geschichten, Märchen
  • Klang (Klangschalen oder Chanten von „I“ oder Mantra „Ksham“)
  • Mudras
  • Nahrung: Fastenkur
    Kräuter: Johanniskraut (Stimmungstiefs), Fichte, Augentrost
  • Ätherische Öle: Cajeput, Lemongrass, Veilchen
  • Heilsteine: Saphir, Opal, blauer Turmalin
  • Farbe indigoblau/ dunkelblau (indigoblaue Kleidung: Socken, Unterwäsche, Schals; Wasser energetisieren)

Affirmationen:


Ich nehme Kontakt zu meinem inneren Licht auf“
„Ich lasse meiner Fantasie freien Lauf und höre zunehmend auf meine innere Stimme“
„Ich schaue immer öfter nach innen und erkenne zunehmend, was wesentlich ist“

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Das Halschakra

Das fünfte Chakra ist das Halschakra (Vishuda).

Es entwickelt sich im 16.- 21. Lebensjahr: Selbstbestimmung, Freiheit und Unabhängigkeit treten in den Mittelpunkt. Einzigartigkeit und Individualität der Seele drückt sich durch Kunst, Kreativität, Gesang, Schauspiel, Musik und Tanz aus. Durch schmerzvolle Erfahrungen mit den Themen Selbstausdruck, Kommunikation und Kreativität kann es zu einer Blockade im Halschakra kommen.

Das Halschakra gilt als Brücke zwischen Herz und Geist, nur wenn es keine Blockaden gibt, konnen Herz und Verstand harmonisch zusammen arbeiten.

Lage: in der Höhe des Kehlkopfes
Farbe: hellblau
Element: Äther (5. Element, das die anderen Element umhüllt, Raum)
Sinn: Gehörsinn

Körperlich: Hals, Stimme, Schilddrüse, oberer Teil der Lunge und der Arme, Halswirbelsäule, Nacken, Schultern, Unterkiefer, Speiseröhre, Stoffwechselorgane, Ohren, Zähne, Immunsystem, Nervensystem
Emotional: Selbstausdruck, Kommunikation, Liebe und Hingabe empfangen und annehmen können, Kreativität, Fülle, Verantwortungsgefühl

Blockaden des Chakras zeigen sich durch

  • Halsschmerzen, Mandelentzündungen
  • Heiserkeit
  • Sprachstörungen wie Stottern
  • Zahnschmerzen, Zahnfleischentzündungen
  • Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule
  • Nacken- und Schulterschmerzen
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • es fällt einem sehr schwer, Gefühle auszudrücken
  • man kann seine Wünsche, Meinungen und Bedürfnisse nicht zum Ausdruck bringen
  • Schüchternheit
  • Angst vor Ablehnung, Kritik oder Zurückweisung
  • man redet sehr viel, lässt die anderen nicht zu Wort kommen, kann nicht zuhören (Überenergie)
  • neigt zu Lügen, Arroganz (Überenergie)
  • Entscheidungsschwierigkeiten
  • Inspiration fehlt
  • kein Vertrauen in Intuition, kein Zugang zur inneren Stimme
  • man neigt dazu, andere zu manipulieren (Überenergie)
  • Hingabe fällt schwer, mehr auf Unabhängigkeit ausgerichtet

Wie lässt sich das Halschakra harmonisieren?

  • Durch Energiearbeit wie zum Beispiel Reiki oder Pranaheilung
  • Gefühle und Gedanken ausdrücken
  • haben Sie den Mut, ihre Meinung zu sagen
  • Stimme trainieren: Schauspiel, Singen, Rhetoriktraining
  • Instrument spielen
  • Kreativität ausdrücken: Malen, Zeichnen, Tanzen, Singen, Schreiben etc.
  • Klang (Klangschalen oder Chanten von „E“ oder Mantra „Ham“)
  • Mudras (Handhaltungen): Daumen zeigen nach oben, Hände vor dem Bauch halten, Daumen liegen auf dem Bauch
  • Nahrung: warmer Tee, Säfte, Suppen
    blaues Obst: Heidelbeeren, Brombeeren, Zwetschgen, Holunderbeeren
    Natürliche, reinigende Süße: Fruchtsäfte, Honig, Agarvendicksaft, etc.
    Reinigende Spezialitäten: Wegerichsamen (bzw. Flohsamen), Hagebutten, Brennesselsamen, Leinsaat, etc. Kräuter: Salbei, Huflattich, Pfefferminze
  • Ätherische Öle: Eukalyptus, Kampfer, Pfefferminze, römische Kamille, Lavendel
  • Heilsteine: Lapislazuli, Aquamarin, blauer Topas, Türkis, Opal
  • Farbe hellblau(hellblaue Kleidung: Socken, Unterwäsche, Schals; Wasser energetisieren)

Affirmationen:

„Ich lasse meine Worte aus dem Herzen kommen und bleibe bei der Wahrheit“
„Ich nutze die Macht des Wortes, um Gutes zu bewirken“
„Es fällt mir von Tag zu Tag immer leichter, zu sagen, was ich denke und fühle“

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Spätsommer – Element Erde

Das Element Erde wird mit der Zeit des Spätsommers in Verbindung gebracht. Der Spätsommer ist eine Übergangszeit zwischen Sommer und Herbst, es ist die Zeit, wo das erste Getreide reif wird und die ersten Feldfrüchte geerntet werden. Passend zur Farbe des Getreides wird dem Erdelement die Farbe Gelb zugeordnet. Emotional geht es im Erdelement um die Themen Mitgefühl und Empathie. Wenn unser Mitgefühl im Gleichgewicht ist, können wir andere besser verstehen. Bei einem Ungleichgewicht neigen wir dazu, von anderen sehr leicht aus unserer Mitte gebracht zu werden und unsere innere Balance zu verlieren.

In der Kinesiologie und Chinesischen Medizin gehören der Magen- und Milz-Pankreasmeridan zum Element Erde. Themen wie Sattheit, Genährtsein, unsere Bedürfnisse und Zufriedenheit gehören zum Magenmeridian. Für den Milz-Pankreas-Meridian ist Ruhe und Harmonie sehr wichtig und wir sollten versuchen, ein emotionales Gleichgewicht zu schaffen. Im Erdelement geht es auch um Genuss und Lebensfreude, wir möchten jetzt das Leben genießen und das, was wir die letzten Monate gesäet und gepflegt haben, ernten. Jetzt ist die Zeit Projekte abzuschließen und sich an den Erfolgen der harten Arbeit zu erfreuen. Es kann aber auch eine melancholische Zeit sein, in der man auf den Höhepunkt hingearbeitet hat und etwas zu Ende bringen muss. Jetzt geht es darum, Bilanz zu ziehen und genau zu schauen, was man abschließen und loslassen möchte und was man noch in den nächsten Monaten voran bringen möchte.

Süss ist die Geschmacksrichtung des Elements Erde. Man kann es wörtlich in Bezug auf den Geschmack von Nahrungsmittel nehmen. Es kann aber auch als Metapher gesehen werden, in der die Süße für alle angenehmen Sinneseindrücke steht, sei es ein angenehmer Geruch, ein schöner Klang oder angenehmer Anblick für das Auge.

Das Erdelement liebt die Feuchtigkeit. In der chinesischen Medizin wird das Erdelement auch als „Mitte“ bezeichnet, weil es eine zentrale Bedeutung für unsere Energieversorgung hat. Die Mitte kann durch warme oder gekochte Mahlzeiten genährt werden. Eine gesunde Mitte hilft unserem Körper dabei, Feuchtigkeit umzuwandeln. Süßer Geschmack (natürliche Süße wie in Karotten, Kürbis, Früchten) oder gelbe Nahrungsmittel wirken zusätzlich unterstützend für das Erdelement. Heißhunger auf Süßes und Zucker kann eine schwache Mitte anzeigen. Viel Grübeln und sich Sorgen zu machen schwächt auch unsere Mitte und somit auch unsere Energie. Gutes Essen, Achtsamkeit und positive Gedanken führen uns wieder in unsere Mitte und stärken den Magen- und Milz-Pankreas-Meridian.

Mehr über Ihre persönlichen Über- und Unterenergien in den 5 Elementen erfahren Sie in einer kinesiologischen Touch for Health-Sitzung. Bei Fragen dazu oder zur Terminvereinbarung melden Sie sich bitte hier: Kontakt

Jahreskreisfest Lammas

Das Jahreskreisfest Lammas oder Lugnasadh wird auch „Schnitterfest“ genannt und immer am 8. Vollmond des Jahres gefeiert. Normalerweise fällt dieser Vollmond („Erntemond/Harvest Moon“) immer auf den Anfang August, wenn das Getreide reif ist und geerntet werden kann.

Die Kelten feierten dieses Fest, um den Göttern zu danken, dass sie die Ernte vor Unwetter, Dürre und Schädlingen geschützt haben und um Schutz für die noch kommende Ernte zu bitten.

Der Name Lammas kommt von dem angelsächsischen Wort „healf-mass“ (loaf-mass) und bedeutet „Fest des Brotlaibs“. Es gab die Tradition aus den frisch geernteten Ähren Mehl zu mahlen und daraus Brot zu backen und bei diesem Fest zu essen. Die letzten Ähren wurden immer auf dem Feld stehen gelassen, um den Göttern zu danken. Es gab auch die Tradition die Körner der letzten geernteten Ähren aufzubewahren.

Lughnasadh ist der ältere keltische Name und beschreibt das Fest des Lugh, den Gott des Lichts. In Irland wurde dieses Fest bis zum 18. Jahrhundert immer auf einem Grabhügel gefeiert, zum Gedenken an die Amme von Lugh, die am 1. August verstorben war.

Dieses Jahreskreisfest ist das erste Erntedankfest und läutet damit im keltischen Kalender den Herbst ein. Es ist eine Zeit der Fülle, der Blüte und Früchte und man beschäftigt sich jetzt schon mit den nahenden dunklen Monaten indem man Früchte konserviert oder zu Marmelade einkocht, Gemüse einlegt oder auch Heilkräuter für den Winter trocknet. Eine weitere Tradition von Lammas war das Sammeln von Kräuterbündeln, die dann am Feuer gesegnet und aufgeladen wurden und so den Besitzer vor Krankheiten schützen sollten.

Die katholische Kirche hat diese keltische Tradition für den Feiertag am 15. August zu Maria Himmelfahrt übernommen. In einigen Regionen werden auch heute noch Kräutersträuße gebunden und in der Kirche geweiht.

Welche Bedeutung hat Lammas für Sie heute?

  • Ziehen Sie Bilanz über die letzten Monate: Was ist gut gewachsen? Wofür sind Sie dankbar?
  • Jetzt ist eine sehr gute Zeit, um einen Schnitt zu machen: Was möchten Sie jetzt ernten oder loslassen?
  • Welche Ziele haben Sie noch für die nächsten Monate?
  • Wofür möchten Sie um Schutz bitten?

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Sommersonnenwende – Litha

Zur Sommersonnenwende erreicht die Sonne ihren Höchststand und wir erleben den längsten Tag und die kürzeste Nacht. Die Mittsommernacht fällt je nach Sonnenstand immer auf den 20./21. oder 22. Juni eines Jahres.

Johannsískraut

Das Leben pulsiert, es wächst nun alles und gedeiht und wir können den Lohn unserer Bemühungen, wie zum Beispiel das erste selbst angebaute Gemüse oder Früchte ernten. Heilkräuter entfalten zur Sommersonnenwende, wenn die Energie der Sonne am höchsten ist, ihre höchste Heilkraft und sollten jetzt gesammelt werden. Beliebte Sonnwendkräuter sind: Johanniskraut, Beifuß, Arnika und Schafgarbe.

Bei den Kelten dauerte das Fest der Freude und Dankbarkeit zwölf Tage. Man feierte die Kraft der Sonne, den Beginn der Ernte und die damit verbundene Sorglosigkeit und Lebensfreude. Am letzten Tag des Festes zur Sommersonnenwende wurde ein großes Feuer entzündet. Man tanzte um das Feuer, das man als heilig ansah und ihm eine heilende Wirkung zusprach. So sollte jeder, der über das Feuer sprang vom Ballast des Vergangenen gereinigt werden und Fülle ins Leben ziehen.

Die katholische Kirche hat den Brauch des Sonnwendfeuers übernommen, ihn auf den 24. Juni verschoben und den Tag dem heiligen Johannes gewidmet. Wir kennen es heute noch als Johannisfeuer oder Johannisfest mit zahlreichen Bräuchen.

Beliebte Bräuche zu Litha, die wir auch noch heute kennen:

  • Tanz um das Feuer und Sprung über das Feuer
  • alles Alte kann symbolisch ins Feuer geworfen werden, indem man es auf einen Zettel schreibt oder in einen Blumenstrauß bindet
  • „Füttern der Elemente“: vom Festessen wird als Opfergabe an die Natur ein Teil ins Wasser oder ins Feuer gegeben, in der Erde vergraben oder Mehl in die Luft gestreut
  • Kränze aus Margeriten wurden als Schutz vor Gewitter oder Blitzschlag an Haus- und Hoftüren gehängt
  • „Sonnwendgürtel“ aus Johanniskraut und Beifuß wurden um den Körper gebunden und sollten beim Sprung über das Feuer noch zusätzlich für Schutz und Heilung sorgen
  • Teile der Asche des heiigen Feuers wurden bis zum nächsten Jahr aufbewahrt und sollten gut bei der Heilung von Brandwunden helfen

Man glaubte auch, dass übernatürliche Kräfte zur Sommersonnenwende sehr stark waren und man in die Zukunft sehen konnte. Unsichtbare Naturwesen wie Feen, Elfen, Gnome etc. sollten in dieser Nacht plötzlich sichtbar werden, wie es zum Beispiel William Shakespeare in seiner Komödie „Mittsommernachtstraum“ beschrieben hat.

Wie können Sie Ihre persönliche Mittsommernacht begehen?

Die Sommersonnenwende ist ein guter Zeitpunkt, auf die erste Jahreshälfte zurückzublicken und anzuschauen, was gut gelaufen ist, was weniger gut war und losgelassen werden möchte. Welche Wünsche/Visionen/Ziele haben Sie für die nächsten sechs Monate und was möchten Sie in diesem Jahr noch unbedingt erleben? Wenn Sie etwas loslassen möchten, können Sie es auf einen Zettel schreiben und dann verbrennen und sich so sehr gut emotional von dem Thema loslösen.

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Das Herzchakra

Das Herzchakra ist unser viertes Chakra (Anahata).

Es entwickelt sich im 12.-18. Lebensjahr und wird besonders beeinflusst durch Erlebnisse in der Pubertät, wenn sich der Mensch für die tiefen Gefühle der Seele, der Liebe und Beziehung öffnet. Man lernt zu geben, entwickelt Mitgefühl und Verbundenheit, spirituelles Wachstum beginnt.

Lage: in der Mitte der Brust
Farbe: Grün/Rosa
Element: Luft
Sinn: Tastsinn

Körperlich: Herz, Lunge, Brustkorb, Thymusdrüse, Blutdruck, Immunsystem, Kreislauf, Unterarme und Hände, mittlerer Rücken

Emotional: bedingungslose Liebe, Mitgefühl, Selbstliebe, Frieden, Vertrauen, Vergebung und spirituelle Entwicklung.

Blockaden des Chakras zeigen sich durch

  • Herz- oder Kreislaufprobleme
  • häufige Erkältungen
  • Atemwegserkrankungen, Asthma, Lungenentzündung
  • Hauterkrankungen
  • Allergien
  • Bluthochdruck/niedriger Blutdruck
  • Erhöhte Cholesterinwerte
  • Schmerzen in der Brustwirbelsäule
  • Rheumatische Probleme der Arme und Hände
  • man fühlt sich einsam oder isoliert
  • man fühlt sich erschöpft, nachdem man Leute getroffen hat
  • es fällt schwer, sich auf andere einzulassen
  • fehlende Selbstannahme/Selbstwert
  • häufige Probleme in der Partnerschaft

Wie lässt sich das Herzchakra harmonisieren?

  • Durch Energiearbeit wie zum Beispiel Reiki oder Pranaheilung
  • Kontakt mit der Natur aufnehmen: Spaziergang in Wald und Wiesen
  • sich selbst verwöhnen, liebevoll mit sich umgehen
  • um andere kümmern
  • anderen Mitgefühl entgegen bringen
  • fröhliche Musik hören
  • Klang (Klangschalen oder Chanten von „A“ oder Mantra „YAM“)
  • Mudras (Handhaltungen): Bei der linken Hand berühren sich Daumen und Ringfinger. Bei der rechten Hand berühren sich Daumen und Mittelfinger.
  • Nahrung: Leichte Mahlzeiten: Reis, gedünstete Gemüse, Salate, Obst,
    duftende Blüten und grüne Kräuter. Blüten wie Borretsch-, Kapuzinerkresse-, Holunder-, Rosenblüten, Gänseblümchen, Löwenzahnblüten kann man als Deko verwenden oder mit in den Salat geben. Duftende grüne Kräuter wie Basilikum, Koriander-Grün, Majoran, Oregano, Petersilie, Rosmarin, Thymian, Quendel eignen sich ebenfalls dazu.
    Zubereitung von Tees oder Wasser aus duftenden Blüten: Rose, Ringelblume, Lavendel. Kamille, Melisse, Jasmin, Holunderblüten
  • Ätherische Öle: Rose, Jasmin, Estragon, Kardamom
  • Heilsteine: Malachit, Smaragd, Aventurin, Chrysokoll, Jade, Moosachat, Olivin, TurmalinRosa Steine: rosa Koralle, Rhodonit Rhodochrosit und Rosenquarz
  • Farbe Grün/Rosa (grüne Kleidung: Socken, Unterwäsche, Schals;Wasser energetisieren)

Affirmationen:
„Ich öffne mein Herz, um Liebe zu geben und zu empfangen“
„Ich nehme mich selbst – so wie ich bin – liebevoll an“
„Ich gebe und empfange mit offenem Herzen und verbinde mich so mit allen Wesen“

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Emotionales Gleichgewicht

Zum Thema emotionales Gleichgewicht gibt es eine sehr schöne Legende der Cherokee Indianer: Die Geschichte vom weißen und vom schwarzen Wolf.

Ein alter Mann sitzt mit seinem Enkel vor dem Lagerfeuer und erzählt ihm vom Kampf zwischen zwei Wölfen in seinem Inneren: auf der einen Seite gibt es da den weißen Wolf, der voller Frieden, Liebe, Hoffnung, Demut, Mitgefühl, Gerechtigkeit, Güte, Großzügigkeit und Wahrheit ist. Auf der anderen Seite ist der schwarze Wolf, der für unsere dunklen Seiten wie Angst, Ärger, Neid, Eifersucht, Selbstmitleid, Lüge, Groll, falscher Stolz, Gier, Arroganz und Hass steht. Beide Wölfe kämpfen immer gegeneinander.

Der Junge fragt seinen Großvater, wer von den beiden gewinnen würde. Der Großvater antwortet: „Der den du fütterst“

„Allerdings ist es so, dass, wenn du nur den weißen Wolf fütterst und du nur ihm deine Aufmerksamkeit schenkst, der schwarze Wolf immer größer und aggressiver werden wird und alles tun wird, um gesehen zu werden. Er wird beginnen, den weißen Wolf zu bekämpfen. Es ist daher wichtig, dass du beide fütterst, ihnen beiden Aufmerksamkeit schenkst und sie beide annimmst.

Denn der schwarze Wolf hat auch viele wertvolle Qualitäten. Dazu gehören Beharrlichkeit, Mut, Furchtlosigkeit, Willensstärke und großes strategisches Denken. Aspekte, die du brauchst in Zeiten wo der weiße Wolf nicht weiter weiß, denn er hat auch Schwächen. Aber der weiße Wolf hat Mitgefühl, Sorgfalt und die Fähigkeit zu erkennen, was das beste im Interesse aller ist.

Frieden ist die Mission der Cherokee. Ein Mann, der den schwarzen und weißen Wolf in Frieden in sich hat, der hat alles. 

Ein Mann, der in seinen inneren Krieg gezogen wird, der hat nichts. Dein Leben wird davon bestimmt, wie du mit deinen gegnerischen Kräften umgehst. Lass nicht den einen oder anderen verhungern, füttere sie beide und beide gewinnen.“

Was bedeutet das jetzt für unsere momentane Situation? Wenn wir unsere Schattenseiten und negativen Gefühle annehmen, spüren und ihnen Raum geben, werden sie sich transformieren und wir kommen zur Ruhe. Es wird kein innerer Kampf mehr ausgefochten, sondern wir kommen in ein emotionales Gleichgewicht und können mehr auf unsere innere Stimme hören und spüren, was jetzt gerade für uns wichtig ist. Wenn wir uns von Emotionen überschwemmt fühlen und nicht geerdet sind, funktioniert das nicht, wir sind auch nicht stabil und sehr leicht aus unserer Mitte zu bringen.

Brauchen Sie Unterstützung in der Transformationsarbeit und um wieder in Ihre innere Mitte zu finden? Ich helfe Ihnen gerne dabei: Termin für ein kostenfreies Kennenlerngespräch buchen.

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