Das Stirnchakra

Das sechste Chakra ist das Stirnchakra (Ajna) und wird auch Drittes Auge genannt. Es entwickelt sich im 21.- 26. Lebensjahr durch spirituelle Erfahrungen, Zugang zur Intuition. Es wird auch als Tor der Seele gesehen. Es ist nicht sinnvoll vor dem 21.Lebensjahr intensiv an dem Dritten Auge zu arbeiten, da das Nervensystem vorher nicht bereit ist, intensive Energie aufzunehmen. Experimente mit Drogen können das Stirnchakra überaktivieren und schädigen.

Das Stirnchakra wird auch „Meisterchakra“ genannt, weil es die anderen Hauptchakren steuert.

Lage: ca. zweieinhalb Zentimeter über der Mitte der Augenbrauen
Farbe: Indigo
Element: Geist
Sinn: außersinnliche Wahrnehmung

Körperlich: Hypophyse, Stamm- und Kleinhirn, Hypothalamus, Augen, Nase, Wirbelsäule, Ohren, vegetatives Nervensystem

Emotional: Kontrolle über das Denken (Gedanken und Emotionen kontrollieren), aktiver gerichteter Willen, innere Einsicht, Vision, Telepathie, Inspiration, spirituelles Erwachen, Vorstellungskraft, Einsicht; Intuition

Blockaden des Chakras zeigen sich durch

  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Gehirnerkrankungen
  • Augenleiden
  • Sehschwäche
  • Hörschwäche
  • Ohrenentzündungen
  • Schnupfen, Nebenhöhlenentzündungen
  • Konzentrations- und Lernschwäche
  • neurologische Störungen
  • Psychische Krankheiten
  • Hormonschwankungen
  • Stimmungsschwankungen
  • Probleme mit dem vegetativen Nervensystem
  • Verwirrtheit
  • es fehlt einem an Orientierung (psychisch oder auch kein guter Orientierungssinn)
  • Kontrollsucht (Überenergie)
  • Ehrgeiz (Überenergie)
  • starkes Ego (Überenergie)
  • alles wird nur von der rationalen und logischen Seite betrachtet (Unterenergie)

Wie lässt sich das Stirnchakra harmonisieren?

  • Durch Energiearbeit wie zum Beispiel Reiki oder Pranaheilung
  • Meditation: öffnet das Dritte Auge
  • Beschäftigung mit Philosophie
  • Traumtagebuch führen
  • Fantasie anregen: z.B. durch Lesen von fantasievollen Geschichten, Märchen
  • Klang (Klangschalen oder Chanten von „I“ oder Mantra „Ksham“)
  • Mudras
  • Nahrung: Fastenkur
    Kräuter: Johanniskraut (Stimmungstiefs), Fichte, Augentrost
  • Ätherische Öle: Cajeput, Lemongrass, Veilchen
  • Heilsteine: Saphir, Opal, blauer Turmalin
  • Farbe indigoblau/ dunkelblau (indigoblaue Kleidung: Socken, Unterwäsche, Schals; Wasser energetisieren)

Affirmationen:


Ich nehme Kontakt zu meinem inneren Licht auf“
„Ich lasse meiner Fantasie freien Lauf und höre zunehmend auf meine innere Stimme“
„Ich schaue immer öfter nach innen und erkenne zunehmend, was wesentlich ist“

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Das Halschakra

Das fünfte Chakra ist das Halschakra (Vishuda).

Es entwickelt sich im 16.- 21. Lebensjahr: Selbstbestimmung, Freiheit und Unabhängigkeit treten in den Mittelpunkt. Einzigartigkeit und Individualität der Seele drückt sich durch Kunst, Kreativität, Gesang, Schauspiel, Musik und Tanz aus. Durch schmerzvolle Erfahrungen mit den Themen Selbstausdruck, Kommunikation und Kreativität kann es zu einer Blockade im Halschakra kommen.

Das Halschakra gilt als Brücke zwischen Herz und Geist, nur wenn es keine Blockaden gibt, konnen Herz und Verstand harmonisch zusammen arbeiten.

Lage: in der Höhe des Kehlkopfes
Farbe: hellblau
Element: Äther (5. Element, das die anderen Element umhüllt, Raum)
Sinn: Gehörsinn

Körperlich: Hals, Stimme, Schilddrüse, oberer Teil der Lunge und der Arme, Halswirbelsäule, Nacken, Schultern, Unterkiefer, Speiseröhre, Stoffwechselorgane, Ohren, Zähne, Immunsystem, Nervensystem
Emotional: Selbstausdruck, Kommunikation, Liebe und Hingabe empfangen und annehmen können, Kreativität, Fülle, Verantwortungsgefühl

Blockaden des Chakras zeigen sich durch

  • Halsschmerzen, Mandelentzündungen
  • Heiserkeit
  • Sprachstörungen wie Stottern
  • Zahnschmerzen, Zahnfleischentzündungen
  • Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule
  • Nacken- und Schulterschmerzen
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • es fällt einem sehr schwer, Gefühle auszudrücken
  • man kann seine Wünsche, Meinungen und Bedürfnisse nicht zum Ausdruck bringen
  • Schüchternheit
  • Angst vor Ablehnung, Kritik oder Zurückweisung
  • man redet sehr viel, lässt die anderen nicht zu Wort kommen, kann nicht zuhören (Überenergie)
  • neigt zu Lügen, Arroganz (Überenergie)
  • Entscheidungsschwierigkeiten
  • Inspiration fehlt
  • kein Vertrauen in Intuition, kein Zugang zur inneren Stimme
  • man neigt dazu, andere zu manipulieren (Überenergie)
  • Hingabe fällt schwer, mehr auf Unabhängigkeit ausgerichtet

Wie lässt sich das Halschakra harmonisieren?

  • Durch Energiearbeit wie zum Beispiel Reiki oder Pranaheilung
  • Gefühle und Gedanken ausdrücken
  • haben Sie den Mut, ihre Meinung zu sagen
  • Stimme trainieren: Schauspiel, Singen, Rhetoriktraining
  • Instrument spielen
  • Kreativität ausdrücken: Malen, Zeichnen, Tanzen, Singen, Schreiben etc.
  • Klang (Klangschalen oder Chanten von „E“ oder Mantra „Ham“)
  • Mudras (Handhaltungen): Daumen zeigen nach oben, Hände vor dem Bauch halten, Daumen liegen auf dem Bauch
  • Nahrung: warmer Tee, Säfte, Suppen
    blaues Obst: Heidelbeeren, Brombeeren, Zwetschgen, Holunderbeeren
    Natürliche, reinigende Süße: Fruchtsäfte, Honig, Agarvendicksaft, etc.
    Reinigende Spezialitäten: Wegerichsamen (bzw. Flohsamen), Hagebutten, Brennesselsamen, Leinsaat, etc. Kräuter: Salbei, Huflattich, Pfefferminze
  • Ätherische Öle: Eukalyptus, Kampfer, Pfefferminze, römische Kamille, Lavendel
  • Heilsteine: Lapislazuli, Aquamarin, blauer Topas, Türkis, Opal
  • Farbe hellblau(hellblaue Kleidung: Socken, Unterwäsche, Schals; Wasser energetisieren)

Affirmationen:

„Ich lasse meine Worte aus dem Herzen kommen und bleibe bei der Wahrheit“
„Ich nutze die Macht des Wortes, um Gutes zu bewirken“
„Es fällt mir von Tag zu Tag immer leichter, zu sagen, was ich denke und fühle“

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Spätsommer – Element Erde

Das Element Erde wird mit der Zeit des Spätsommers in Verbindung gebracht. Der Spätsommer ist eine Übergangszeit zwischen Sommer und Herbst, es ist die Zeit, wo das erste Getreide reif wird und die ersten Feldfrüchte geerntet werden. Passend zur Farbe des Getreides wird dem Erdelement die Farbe Gelb zugeordnet. Emotional geht es im Erdelement um die Themen Mitgefühl und Empathie. Wenn unser Mitgefühl im Gleichgewicht ist, können wir andere besser verstehen. Bei einem Ungleichgewicht neigen wir dazu, von anderen sehr leicht aus unserer Mitte gebracht zu werden und unsere innere Balance zu verlieren.

In der Kinesiologie und Chinesischen Medizin gehören der Magen- und Milz-Pankreasmeridan zum Element Erde. Themen wie Sattheit, Genährtsein, unsere Bedürfnisse und Zufriedenheit gehören zum Magenmeridian. Für den Milz-Pankreas-Meridian ist Ruhe und Harmonie sehr wichtig und wir sollten versuchen, ein emotionales Gleichgewicht zu schaffen. Im Erdelement geht es auch um Genuss und Lebensfreude, wir möchten jetzt das Leben genießen und das, was wir die letzten Monate gesäet und gepflegt haben, ernten. Jetzt ist die Zeit Projekte abzuschließen und sich an den Erfolgen der harten Arbeit zu erfreuen. Es kann aber auch eine melancholische Zeit sein, in der man auf den Höhepunkt hingearbeitet hat und etwas zu Ende bringen muss. Jetzt geht es darum, Bilanz zu ziehen und genau zu schauen, was man abschließen und loslassen möchte und was man noch in den nächsten Monaten voran bringen möchte.

Süss ist die Geschmacksrichtung des Elements Erde. Man kann es wörtlich in Bezug auf den Geschmack von Nahrungsmittel nehmen. Es kann aber auch als Metapher gesehen werden, in der die Süße für alle angenehmen Sinneseindrücke steht, sei es ein angenehmer Geruch, ein schöner Klang oder angenehmer Anblick für das Auge.

Das Erdelement liebt die Feuchtigkeit. In der chinesischen Medizin wird das Erdelement auch als „Mitte“ bezeichnet, weil es eine zentrale Bedeutung für unsere Energieversorgung hat. Die Mitte kann durch warme oder gekochte Mahlzeiten genährt werden. Eine gesunde Mitte hilft unserem Körper dabei, Feuchtigkeit umzuwandeln. Süßer Geschmack (natürliche Süße wie in Karotten, Kürbis, Früchten) oder gelbe Nahrungsmittel wirken zusätzlich unterstützend für das Erdelement. Heißhunger auf Süßes und Zucker kann eine schwache Mitte anzeigen. Viel Grübeln und sich Sorgen zu machen schwächt auch unsere Mitte und somit auch unsere Energie. Gutes Essen, Achtsamkeit und positive Gedanken führen uns wieder in unsere Mitte und stärken den Magen- und Milz-Pankreas-Meridian.

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Jahreskreisfest Lammas

Das Jahreskreisfest Lammas oder Lugnasadh wird auch „Schnitterfest“ genannt und immer am 8. Vollmond des Jahres gefeiert. Normalerweise fällt dieser Vollmond („Erntemond/Harvest Moon“) immer auf den Anfang August, wenn das Getreide reif ist und geerntet werden kann.

Die Kelten feierten dieses Fest, um den Göttern zu danken, dass sie die Ernte vor Unwetter, Dürre und Schädlingen geschützt haben und um Schutz für die noch kommende Ernte zu bitten.

Der Name Lammas kommt von dem angelsächsischen Wort „healf-mass“ (loaf-mass) und bedeutet „Fest des Brotlaibs“. Es gab die Tradition aus den frisch geernteten Ähren Mehl zu mahlen und daraus Brot zu backen und bei diesem Fest zu essen. Die letzten Ähren wurden immer auf dem Feld stehen gelassen, um den Göttern zu danken. Es gab auch die Tradition die Körner der letzten geernteten Ähren aufzubewahren.

Lughnasadh ist der ältere keltische Name und beschreibt das Fest des Lugh, den Gott des Lichts. In Irland wurde dieses Fest bis zum 18. Jahrhundert immer auf einem Grabhügel gefeiert, zum Gedenken an die Amme von Lugh, die am 1. August verstorben war.

Dieses Jahreskreisfest ist das erste Erntedankfest und läutet damit im keltischen Kalender den Herbst ein. Es ist eine Zeit der Fülle, der Blüte und Früchte und man beschäftigt sich jetzt schon mit den nahenden dunklen Monaten indem man Früchte konserviert oder zu Marmelade einkocht, Gemüse einlegt oder auch Heilkräuter für den Winter trocknet. Eine weitere Tradition von Lammas war das Sammeln von Kräuterbündeln, die dann am Feuer gesegnet und aufgeladen wurden und so den Besitzer vor Krankheiten schützen sollten.

Die katholische Kirche hat diese keltische Tradition für den Feiertag am 15. August zu Maria Himmelfahrt übernommen. In einigen Regionen werden auch heute noch Kräutersträuße gebunden und in der Kirche geweiht.

Welche Bedeutung hat Lammas für Sie heute?

  • Ziehen Sie Bilanz über die letzten Monate: Was ist gut gewachsen? Wofür sind Sie dankbar?
  • Jetzt ist eine sehr gute Zeit, um einen Schnitt zu machen: Was möchten Sie jetzt ernten oder loslassen?
  • Welche Ziele haben Sie noch für die nächsten Monate?
  • Wofür möchten Sie um Schutz bitten?

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Sommersonnenwende – Litha

Zur Sommersonnenwende erreicht die Sonne ihren Höchststand und wir erleben den längsten Tag und die kürzeste Nacht. Die Mittsommernacht fällt je nach Sonnenstand immer auf den 20./21. oder 22. Juni eines Jahres.

Johannsískraut

Das Leben pulsiert, es wächst nun alles und gedeiht und wir können den Lohn unserer Bemühungen, wie zum Beispiel das erste selbst angebaute Gemüse oder Früchte ernten. Heilkräuter entfalten zur Sommersonnenwende, wenn die Energie der Sonne am höchsten ist, ihre höchste Heilkraft und sollten jetzt gesammelt werden. Beliebte Sonnwendkräuter sind: Johanniskraut, Beifuß, Arnika und Schafgarbe.

Bei den Kelten dauerte das Fest der Freude und Dankbarkeit zwölf Tage. Man feierte die Kraft der Sonne, den Beginn der Ernte und die damit verbundene Sorglosigkeit und Lebensfreude. Am letzten Tag des Festes zur Sommersonnenwende wurde ein großes Feuer entzündet. Man tanzte um das Feuer, das man als heilig ansah und ihm eine heilende Wirkung zusprach. So sollte jeder, der über das Feuer sprang vom Ballast des Vergangenen gereinigt werden und Fülle ins Leben ziehen.

Die katholische Kirche hat den Brauch des Sonnwendfeuers übernommen, ihn auf den 24. Juni verschoben und den Tag dem heiligen Johannes gewidmet. Wir kennen es heute noch als Johannisfeuer oder Johannisfest mit zahlreichen Bräuchen.

Beliebte Bräuche zu Litha, die wir auch noch heute kennen:

  • Tanz um das Feuer und Sprung über das Feuer
  • alles Alte kann symbolisch ins Feuer geworfen werden, indem man es auf einen Zettel schreibt oder in einen Blumenstrauß bindet
  • „Füttern der Elemente“: vom Festessen wird als Opfergabe an die Natur ein Teil ins Wasser oder ins Feuer gegeben, in der Erde vergraben oder Mehl in die Luft gestreut
  • Kränze aus Margeriten wurden als Schutz vor Gewitter oder Blitzschlag an Haus- und Hoftüren gehängt
  • „Sonnwendgürtel“ aus Johanniskraut und Beifuß wurden um den Körper gebunden und sollten beim Sprung über das Feuer noch zusätzlich für Schutz und Heilung sorgen
  • Teile der Asche des heiigen Feuers wurden bis zum nächsten Jahr aufbewahrt und sollten gut bei der Heilung von Brandwunden helfen

Man glaubte auch, dass übernatürliche Kräfte zur Sommersonnenwende sehr stark waren und man in die Zukunft sehen konnte. Unsichtbare Naturwesen wie Feen, Elfen, Gnome etc. sollten in dieser Nacht plötzlich sichtbar werden, wie es zum Beispiel William Shakespeare in seiner Komödie „Mittsommernachtstraum“ beschrieben hat.

Wie können Sie Ihre persönliche Mittsommernacht begehen?

Die Sommersonnenwende ist ein guter Zeitpunkt, auf die erste Jahreshälfte zurückzublicken und anzuschauen, was gut gelaufen ist, was weniger gut war und losgelassen werden möchte. Welche Wünsche/Visionen/Ziele haben Sie für die nächsten sechs Monate und was möchten Sie in diesem Jahr noch unbedingt erleben? Wenn Sie etwas loslassen möchten, können Sie es auf einen Zettel schreiben und dann verbrennen und sich so sehr gut emotional von dem Thema loslösen.

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Das Herzchakra

Das Herzchakra ist unser viertes Chakra (Anahata).

Es entwickelt sich im 12.-18. Lebensjahr und wird besonders beeinflusst durch Erlebnisse in der Pubertät, wenn sich der Mensch für die tiefen Gefühle der Seele, der Liebe und Beziehung öffnet. Man lernt zu geben, entwickelt Mitgefühl und Verbundenheit, spirituelles Wachstum beginnt.

Lage: in der Mitte der Brust
Farbe: Grün/Rosa
Element: Luft
Sinn: Tastsinn

Körperlich: Herz, Lunge, Brustkorb, Thymusdrüse, Blutdruck, Immunsystem, Kreislauf, Unterarme und Hände, mittlerer Rücken

Emotional: bedingungslose Liebe, Mitgefühl, Selbstliebe, Frieden, Vertrauen, Vergebung und spirituelle Entwicklung.

Blockaden des Chakras zeigen sich durch

  • Herz- oder Kreislaufprobleme
  • häufige Erkältungen
  • Atemwegserkrankungen, Asthma, Lungenentzündung
  • Hauterkrankungen
  • Allergien
  • Bluthochdruck/niedriger Blutdruck
  • Erhöhte Cholesterinwerte
  • Schmerzen in der Brustwirbelsäule
  • Rheumatische Probleme der Arme und Hände
  • man fühlt sich einsam oder isoliert
  • man fühlt sich erschöpft, nachdem man Leute getroffen hat
  • es fällt schwer, sich auf andere einzulassen
  • fehlende Selbstannahme/Selbstwert
  • häufige Probleme in der Partnerschaft

Wie lässt sich das Herzchakra harmonisieren?

  • Durch Energiearbeit wie zum Beispiel Reiki oder Pranaheilung
  • Kontakt mit der Natur aufnehmen: Spaziergang in Wald und Wiesen
  • sich selbst verwöhnen, liebevoll mit sich umgehen
  • um andere kümmern
  • anderen Mitgefühl entgegen bringen
  • fröhliche Musik hören
  • Klang (Klangschalen oder Chanten von „A“ oder Mantra „YAM“)
  • Mudras (Handhaltungen): Bei der linken Hand berühren sich Daumen und Ringfinger. Bei der rechten Hand berühren sich Daumen und Mittelfinger.
  • Nahrung: Leichte Mahlzeiten: Reis, gedünstete Gemüse, Salate, Obst,
    duftende Blüten und grüne Kräuter. Blüten wie Borretsch-, Kapuzinerkresse-, Holunder-, Rosenblüten, Gänseblümchen, Löwenzahnblüten kann man als Deko verwenden oder mit in den Salat geben. Duftende grüne Kräuter wie Basilikum, Koriander-Grün, Majoran, Oregano, Petersilie, Rosmarin, Thymian, Quendel eignen sich ebenfalls dazu.
    Zubereitung von Tees oder Wasser aus duftenden Blüten: Rose, Ringelblume, Lavendel. Kamille, Melisse, Jasmin, Holunderblüten
  • Ätherische Öle: Rose, Jasmin, Estragon, Kardamom
  • Heilsteine: Malachit, Smaragd, Aventurin, Chrysokoll, Jade, Moosachat, Olivin, TurmalinRosa Steine: rosa Koralle, Rhodonit Rhodochrosit und Rosenquarz
  • Farbe Grün/Rosa (grüne Kleidung: Socken, Unterwäsche, Schals;Wasser energetisieren)

Affirmationen:
„Ich öffne mein Herz, um Liebe zu geben und zu empfangen“
„Ich nehme mich selbst – so wie ich bin – liebevoll an“
„Ich gebe und empfange mit offenem Herzen und verbinde mich so mit allen Wesen“

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Emotionales Gleichgewicht

Zum Thema emotionales Gleichgewicht gibt es eine sehr schöne Legende der Cherokee Indianer: Die Geschichte vom weißen und vom schwarzen Wolf.

Ein alter Mann sitzt mit seinem Enkel vor dem Lagerfeuer und erzählt ihm vom Kampf zwischen zwei Wölfen in seinem Inneren: auf der einen Seite gibt es da den weißen Wolf, der voller Frieden, Liebe, Hoffnung, Demut, Mitgefühl, Gerechtigkeit, Güte, Großzügigkeit und Wahrheit ist. Auf der anderen Seite ist der schwarze Wolf, der für unsere dunklen Seiten wie Angst, Ärger, Neid, Eifersucht, Selbstmitleid, Lüge, Groll, falscher Stolz, Gier, Arroganz und Hass steht. Beide Wölfe kämpfen immer gegeneinander.

Der Junge fragt seinen Großvater, wer von den beiden gewinnen würde. Der Großvater antwortet: „Der den du fütterst“

„Allerdings ist es so, dass, wenn du nur den weißen Wolf fütterst und du nur ihm deine Aufmerksamkeit schenkst, der schwarze Wolf immer größer und aggressiver werden wird und alles tun wird, um gesehen zu werden. Er wird beginnen, den weißen Wolf zu bekämpfen. Es ist daher wichtig, dass du beide fütterst, ihnen beiden Aufmerksamkeit schenkst und sie beide annimmst.

Denn der schwarze Wolf hat auch viele wertvolle Qualitäten. Dazu gehören Beharrlichkeit, Mut, Furchtlosigkeit, Willensstärke und großes strategisches Denken. Aspekte, die du brauchst in Zeiten wo der weiße Wolf nicht weiter weiß, denn er hat auch Schwächen. Aber der weiße Wolf hat Mitgefühl, Sorgfalt und die Fähigkeit zu erkennen, was das beste im Interesse aller ist.

Frieden ist die Mission der Cherokee. Ein Mann, der den schwarzen und weißen Wolf in Frieden in sich hat, der hat alles. 

Ein Mann, der in seinen inneren Krieg gezogen wird, der hat nichts. Dein Leben wird davon bestimmt, wie du mit deinen gegnerischen Kräften umgehst. Lass nicht den einen oder anderen verhungern, füttere sie beide und beide gewinnen.“

Was bedeutet das jetzt für unsere momentane Situation? Wenn wir unsere Schattenseiten und negativen Gefühle annehmen, spüren und ihnen Raum geben, werden sie sich transformieren und wir kommen zur Ruhe. Es wird kein innerer Kampf mehr ausgefochten, sondern wir kommen in ein emotionales Gleichgewicht und können mehr auf unsere innere Stimme hören und spüren, was jetzt gerade für uns wichtig ist. Wenn wir uns von Emotionen überschwemmt fühlen und nicht geerdet sind, funktioniert das nicht, wir sind auch nicht stabil und sehr leicht aus unserer Mitte zu bringen.

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Das Solarplexuschakra

Das dritte Chakra ist das Solarplexuschakra (Manipura).

Es entwickelt sich im 5.-12. Lebensjahr, wenn sich das Denken und das Selbstkonzept entwickelt und Kinder beginnen ihre Grenzen zu erforschen und zu testen.

Unsere Erfahrungen und Emotionen werden im Solarplexus „verdaut“ und in eine mentale Struktur gebracht

Lage: oberhalb des Nabels
Farbe: Gelb
Element: Feuer
Sinn: Sehen

Körperlich: Magen, Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Milz, Verdauungssystem, Nebennieren, mittlerer Rücken, Haut, vegetatives Nervensystem

Emotional: Macht, Wille, Kontrolle, Selbstbestimmung, Stärke, das eigene Leben in die Hand nehmen, Ziel orientiert, Ideen verwirklichen, Intuition (Bauchgefühl)

Blockaden des Chakras zeigen sich durch

  • Mangel an Selbstwert
  • Veränderungen machen Angst
  • Abhängigkeit in Beziehungen
  • es fällt einem schwer, Gefühle auszudrücken
  • unterdrückt Gefühle
  • Schwierigkeiten, Ziele zu erkennen oder zu erreichen
  • mangelnde Durchsetzungsfähigkeit
  • übertriebener Gehorsam
  • kann schlecht mit Kritik umgehen
  • Alpträume/Schlafstörungen
  • Magenprobleme
  • Sodbrennen
  • Gewichtsprobleme, Essstörungen
  • Eifersucht
  • alles was mit dem Ego zu tun hat:
  • manipulatives Verhalten (Überenergie)
  • Wutanfälle (Überenergie)
  • Kontrollzwang (Überenergie)
  • tyrannisch (Überenergie)
  • Dominanz /Arronganz (Überenergie)
  • andere klein machen (Überenergie)
  • Konkurrenzsucht (Überenergie)

Wie lässt sich das Solarplexuschakra harmonisieren?

  • Durch Energiearbeit wie zum Beispiel Reiki oder Pranaheilung
  • Arbeit mit dem inneren Kind
  • Atemübungen (in den Bauch atmen)
  • an alten Glaubenssätzen und Verhaltensmustern arbeiten
  • Sonne tanken
  • Kontakt zum Feuerelement aufnehmen (Lagerfeuer, Kerze)
  • machen Sie mehr, was Sie begeistert
  • Gefühle ausdrücken
  • Kraftsport (alles, was Sie herausfordert)
  • aufgestaute Emotionen fließen lassen (z.B. Wut)
  • Mudras (Handhaltungen)
  • Klang (Klangschalen oder Chanten von „O“ oder Mantra „RAM“)
  • Nahrung: Wärmende Gewürze: Schwarzer Pfeffer, Chilli, Ingwer, Zimt, Nelken, Piment, etc.
    Wärmende Kohlenhydrate: Buchweizen, Mais, Hafer, Hirse, Weizen, Dinkel, Esskastanien
    Wärmende Proteine: Linsen, Kichererbsen
    Wärmende Gemüse: Fenchel, verschiedene Kohlsorten,
    Kräuter: Kamille, Wacholder, Fenchel
    Ätherische Öle: Kamille, Zitrone, Lavendel, Anis, Fenchel
    Heilsteine: Bernstein, Citrin, Tigerauge, Topas, gelber Turmalin
    Farbe Gelb (orangefarbene Kleidung: Socken, Unterwäsche; Wasser energetisieren)

Affirmationen:

  • „Ich lasse meinen Gefühlen freien Lauf und vertraue meinen spontanen Entscheidungen“
  • „Ich nutze meine positiven Kräfte, um die Welt positiv zu verändern“
  • „Durch die Macht meines Willens kann ich jedes Ziel erreichen“

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Jahreskreisfest Beltane

Das keltische Jahreskreisfest Beltane feiert den Beginn des Sommers. In einigen Traditionen wird es jedes Jahr in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai gefeiert, andere berechnen den 5. Vollmond nach der Wintersonnenwende, also die zweite Vollmondnacht nach der Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche.

Es ist das Siegesfest der Sonne, ein Fest des Lebens, der Fruchtbarkeit und der Hochzeit (Verbindung von männlich und weiblich). Der Name Beltane lässt sich von dem altirischen Gott des Feuers “ Bel“ und der Göttin der Fruchbarkeit „Beal“ ableiten. Auch heute noch bezeichnet man den Monat Mai in der irischen Sprache als Bealtaine.

Beltane war zuerst ein Fest der Druiden und Priester und wurde erst später ein Fest für alle, das auch den Beginn des Sommerhalbjahres einläutete. Man zündete ein Feuer an, um die Sonne zu verehren und auch Opfer zu bringen, um für Fruchtbarkeit und eine reiche Ernte zu bitten. Für Paare und Verliebte gab es den Brauch über das Feuer zu springen, um ihre Verbundenheit zu zeigen und sich zu reinigen. Man war auch überzeugt, dass das Feuer die Fruchtbarkeit anregte. Daher wurde die Asche des Feuers im Anschluss auf den Feldern und Äckern verstreut. Auch glaube man daran, dass sich Wünsche erfüllten, wenn man über das Feuer sprang und dabei an seinen Wunsch dachte.  Ein weiterer Brauch war es, mit Ebereschezweigen dreimal um das Feuer  zu laufen und diese dann über die Feuerstelle oder den Herd im Haus aufzuhängen, um es vor Unheil zu schützen.

Es war ein sehr ausgelassenes Fest, bei dem sehr viel getanzt wurde. Frühlingsblumen und blühende Weißdornzweige wurde dazu verwendet, um Häuser zu schmücken. Heute finden wir diesen Brauch noch im Tanz in den Mai wieder.  Das Aufstellen des Maibaumes ist auch ein Fruchbarkeitssymbol und erinnert an den keltischen Lebensbaum. In der alten Tradition war es durchaus üblich, dass jeder in seinem Grundstück/Garten einen mit Blumen und bunten Bändern geschmückten Maibaum aufstellte. Heute finden wir den Maibaum meistens im Zentrum eines Ortes.

Wie können Sie die Beltane-Energie für sich nutzen?

  • Überlegen Sie sich, was Sie in diesem Jahr ernten wollen: Welche kreative Ideen haben Sie? Welche Projekte, die Sie bereits entworfen haben, möchten jetzt umgesetzt werden?
  • Wie können Sie Ihre männliche Seite (Verstand, Struktur) und weibliche Seite (Intuition, Kreativität) mehr in Einklang bringen?
  • Was können Sie tun, um wieder mehr Lebensfreude zu spüren?
  • Wie können Sie jemanden anderen eine Freude bereiten?
  • Tauchen Sie ein, in die Fülle und das Wachstum, was die Natur gerade zu bieten hat und lassen Sie sich inspirieren!

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Das Sakralchakra

Das Sakralchakra ist das zweite Chakra (Sanksrit: Svadisthana).

Es entwickelt sich im 3.- 8. Lebensjahr mit dem Wunsch, mit der Welt in Beziehung zu treten, sie zu berühren, zu schmecken (Kinder stecken alles in den Mund) und zu lernen die Lebensfreude auszudrücken.

Wenn Eltern diese Bestrebungen der Kinder unterdrücken oder auch die Zuneigung fehlt, kann es zu Blockaden in dem Chakra kommen. Eine weitere wichtige Zeit für die Entwicklung des Sakralchakras ist die Pubertät und die ersten Erfahrungen mit Beziehungen und Weiblichkeit/Männlichkeit

Lage: ca. 5 cm unter dem Nabel
Farbe: Orange
Element: Wasser
Sinn: Geschmack

Das Sakralchakra absorbiert, transformiert, speichert und verteilt Prana (Lebensenergie) im Körper.

Körperlich Bedeutung: Fortpflanzungsorgane, Hormone, Verdauung, Nieren, Blase, Harnröhre, Körperflüssigkeiten (z.B. Blut, Lymphe) unterer Rücken

Emotionale Bedeutung:  Vitalität, Lebensfreude, Sexualität, Beziehungen, Appetit, Selbstachtung/Selbstliebe, Kreativität, Ausdruck und Empfinden von Emotionen

Blockaden des Chakras zeigen sich durch

  • Mangel an Selbstliebe
  • Lustlosigkeit/Müdigkeit
  • Bindungsunfähigkeit
  • Einsamkeit, fühlt sich vom Leben abgeschnitten
  • Schuldgefühle/Scham
  • Sucht nach Befriedigung (Überenergie)
  • Leistung und Disziplin stehen im Vordergrund, zu streng mit sich selbst
  • Eifersucht
  • Stimmungsschwankungen
  • Schwierigkeiten, anderen zu vertrauen
  • Aggression, Manipulation (Überenergie)
  • Unterleibsbeschwerden (z.B. Blasenentzündungen, Menstruationsbeschwerden)

Wie lässt sich das Sakralchakra harmonisieren?

  • Durch Energiearbeit wie zum Beispiel Reiki oder Pranaheilung
  • Schwimmen, Spaziergänge an Flüssen und am Meer
  • kreativer Ausdruck durch Malen/Zeichnen, Tanzen, andere Künste
  • Ölmassagen
  • Auseinandersetzung mit Schuld/Scham/Verlegenheit
  • Aufarbeitung von Traumata aus der Kindheit
  • Mudras (Handhaltungen)
  • Klang (Klangschalen oder Chanten von „O“ oder Mantra „VAM“)
  • Nahrung: alles, was reinigend oder entwässernd wirkt: Brennessel, Bärlauch, Schafgarbe, Petersilie, Löwenzahnblätter, Kresse, Spinat, Tomaten, Gurke, Ruccola, Radicchio, Grüner Salat
  • Ätherische Öle: Bitterorange, Pfeffer (nicht abends verwenden: stark anregend!), Myrrhe, Sandelholz, Vanille, Jasmin, Patschouli
  • Heilsteine: Hyazint, Goldtopas, Aventurin, Koralle, Feueropal
  • Farbe Orange (orangefarbene Kleidung: Socken, Unterwäsche; Wasser energetisieren)

Affirmationen:

  • „Ich genieße mein Leben mit all meinen Sinnen“
  • „Ich lasse meiner Kreativität und meiner Lebensfreude freien Lauf“
  • „Ich nehme meinen Körper und meine Sinnlichkeit liebevoll an“

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