Archiv für den Monat: Dezember 2019

Jahreskreisfest Wintersonnenwende

Die Wintersonnenwende ist dieses Jahr am 22.12.2019: Es ist der kürzeste Tag und die längste Nacht und somit der astronomische Winteranfang.

Sonnwendfeuer zur Wintersonnenwende

Das keltische Jahreskreisfest (Julfest) wird immer zu dieser Zeit gefeiert, um die Dunkelheit zu verabschieden und das Licht wieder willkommen zu heißen. Die dunkle Jahreszeit war in einer Zeit, wo es noch keinen elektrischen Strom und ganzjährige Obst- und Gemüseversorgung gab, beschwerlich und daher auch mit sehr vielen Ängsten behaftet. Bei Sonnwendfeiern wurde die Wiedergeburt des Lichts gefeiert und damit auch die Hoffnung, dass die karge Zeit auch bald wieder ein Ende haben und die Natur wieder aus ihrem Winterschlaf erwachen wird.

Die Menschen glaubten auch daran, dass die Dunkelheit viele Schattengestalten, wie Geister oder Dämonen anzog und so war diese Zeit auch mit Ängsten behaftet. Viele wagten oft nicht ihre Häuser im Dunkeln zu verlassen. Die Tradition der Perchtenläufe im alpinen Raum geht auch darauf zurück: Man versuchte, mit Lärm und geschnitzten Masken mit furchteinflößenden Fratzen, die bösen Geister zu vertreiben.

Im dunklen Winter ging der Fokus automatisch nach innen. Nach einem arbeitsreichen Sommer hatte man wieder mehr Ruhe, um sich mit anderen Dingen und sich selbst zu beschäftigen.

Auch in unserer hektischen Zeit, ist es sehr ratsam, die dunklen und stillen Tage auch zur Reflexion und Innenschau zu nutzen und das Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen: Was möchte ich noch in den letzten Wochen fertigstellen? Was brauche ich nicht mehr und möchte ich loslassen?

Es ist eine perfekte Zeit, um sich sowohl innerlich wie auch äußerlich (ausmisten, ausräumen), von altem Ballast zu trennen, um unbelastet in ein neues Jahr starten zu können.

Die Zeit nach der Wintersonnenwende eignet sich auch sehr gut, um eine Haus- oder Wohungsräucherung durchzuführen, um so auch die alte Energie aus seinem Zuhause zu entfernen. Wenn Sie mehr darüber lesen wollen wie man eine Reinigungsräucherung durchführt dann klicken sie hier.

Die Räuhnächte folgen auf die Wintersonnenwende und sind eine besondere Zeit am Ende jeden Jahres, um sich auf das nächste Jahr vorzubereiten und sich über seine Ziele für das neue Jahr klar zu werden.  Es herrscht Uneinigkeit darüber, wann die Rauhnächte genau beginnen. Die einen sagen, dass die Wintersonnenwende die Rauhnächte einleitet, andere meinen, dass der Heilige Abend (24.12.) der erste Tag der Rauhnächte ist. Man ist sich jedoch einig, dass die Rauhnächte mit dem Dreikönigstag (6.01.) enden.

Mehr über die Bedeutung der Rauhnächte können Sie in meinem Artikel über das Wunschritual in den Rauhnächten lesen.

Energetische Raumreinigung

Blockierende Energie kann sich in Räumen und Häusern genauso festsetzen wie an unseren Energiekörpern. Deshalb empfiehlt es sich zusätzlich zu einer Aura- und Chakrenreinigung auch seine Wohnräume oder das gesamte Haus regelmäßig energetisch zu reinigen.

Bei Räumen, die besonders stark frequentiert sind, wie Praxis- oder Unterrichtsräume, ist eine regelmäßige Reinigung besonders wichtig, um die Raumenergie wieder zu neutralisieren. Wenn in Räumen viel über Probleme gesprochen, gestritten wird oder auch Tränen fließen, kann man diese „dicke Luft“ in den Räumen oft förmlich spüren. Wenn man sich dann dort aufhält, fühlt man sich oft müde, unkonzentriert oder blockiert. In Räumen, in denen oft gestritten wurde, kann man beobachten, dass es sehr schnell immer wieder zu aggressiven Verhalten kommt. Meistens kann man sich danach nicht erklären, warum es so schnell eskaliert oder man selbst so schnell wütend geworden ist. Verdichte und schwere Energien in den Räumen können ein Grund dafür sein.

Auch wenn man eine neue Wohnung/Haus bezieht, ist es sehr wichtig die Räume von der Energie der Vorbesitzer zu reinigen, um so einen Neuanfang zu ermöglichen und nicht in der alten Energie hängen zu bleiben.  Auch nach Trennungen, Krankheiten oder Todesfällen sorgt eine Räucherung dafür, dass belastende Energien mit dem Rauch den Raum verlassen können. Wenn die alte Frequenz in den Räumen bleibt, kann man oft beobachten, dass sich Themen immer wiederholen und man nicht vorankommt, weil man einfach in dieser alten Energie steckt.

Wie kann man eine Wohnung oder einen Raum von belastender Energie reinigen?

Es gibt da mehrere Möglichkeiten, die ich heute kurz vorstellen möchte.

1. Haus- oder Wohnungsräucherung

Die Tradition der Hausräucherung ist schon sehr alt. Schon unsere Vorfahren räucherten am Ende jeden Jahres ihre Häuser und Ställe, um diese zu reinigen und vor „bösen Geistern“ zu schützen. Die Räucherung wurde auch dafür verwendet, um zu desinfizieren und so die Ausbreitung von Krankheiten zu stoppen.

Heute erfreut sich die Hausräucherung in den Rauhnächten erneut an Beliebtheit. Mit der Räucherung wird Altes und Belastendes in den Räumen transformiert und entfernt. Der Energiefluss wird wieder aktiviert, so dass alles, was energetisch erstarrt war, wieder ins Fließen kommen kann.

Schnelle Reinigung für Zwischendurch

Weißer Salbei

Weißer Salbei – pixabay

Zur schnellen Reinigung eines Raumes verwende ich sehr gerne weißen Salbei. Dieser Salbei kommt aus Nordamerika und wird auch Indianischer Salbei genannt. Im Gegensatz zum Salbei, der in unseren Gärten wächst, brennt er besser und sorgt schnell für eine klare und leichte Energie. In vielen Räucher- oder Kräuterläden erhält man den weißen Salbei als Bündel zusammengebunden, als eine Art Stab. Diesen Salbeistab kann man anzünden und dann damit seine Wohnung oder bestimmte Räume ganz schnell mit dem Rauch reinigen.

Gut geeignet für eine schnelle Reinigung sind auch Räucherstäbchen. Da ist es aber ganz wichtig auf eine gute Qualität zu achten. Es gibt viele Räucherstäbchen, die synthetische Duftstoffe und Klebemittel enthalten (ganz oft ist das bei Räucherstäbchen aus Indien der Fall). Da sollte man dann teurere Produkte mit besserer Qualität kaufen. Düfte, die sich gut zur Reinigung eignen: Weißer Salbei, Weihrauch, Fichte oder Kiefer.

Es gibt auch sogennante Räucherstövchen, die so ähnlich wie eine Duftlampe funktionieren. Man kann eine Kerze hinein stellen und darüber ist ein Sieb, auf das die Kräuter und Räucherstoffe gelegt werden. Diese Methode eignet sich auch zur Raumbeduftung. Da es aber eher wenig Rauchentwicklung gibt, ist diese Räuchermethode für eine große Reinigung eher weniger effektiv.

Wollen Sie mehr über den Ablauf einer ausführlichen und längeren Haus- und Wohungsräucherung lesen? Dann klicken Sie hier.

2. Reinigung mit ätherischen Ölen

Eine gute Reinigung für zwischendurch, ganz ohne Rauchentwicklung, ist die Verwendung einer Duftlampe oder eines Verneblers (Aroma Diffuser). Bestimmte ätherische Öle haben auch eine reinigende Wirkung und können dadurch das Raumklima verbessern. Wichtig ist auch hier, auf eine gute Qualitat der Aromaöle zu achten, man sollte nur naturreine Öle ohne Zusätze verwenden.

Ätherische Öle mit reinigender Wirkung: Orange, Zitrone, Pfefferminze, Lavendel, Myrte, Zeder, Fichte, Weißtanne.

3. Reinigung mit Salz

Eine weniger bekannte Methode ist die Reinigung der Räume mit Salz. Salz zieht schlechte Energie an und sammelt diese.

Man streut ganz einfach Meersalz in jede Ecke des zu reinigenden Raumes oder stellt Salz in Schüsseln in alle Ecken. Dann lässt man es über Nacht einwirken und entsorgt das Salz (am besten mit Handschuhen, man sollte es nicht direkt mit den Händen berühren) mit der schlechten Energie am nächsten Morgen, in dem man es in die Erde vergräbt oder der Toilette übergibt. Man sollte nachts, während das Salz die Energie herauszieht, nicht in den Räumen anwesend sein.

4. Reinigung mit Klängen/Musik

Klänge können auch eine sehr reinigende Wirkung auf uns und unsere Räume haben. Die Arbeit mit Klangschalen oder Zimbeln reinigt dichte und blockierte Energie in einem Raum. Das Rezitieren oder Singen von Mantren (wie zum Beispiel „OM“) kann das Raumklima auch sehr schnell verbessern. Es funktioniert auch, wenn wir nicht selbst singen, sondern die Klänge einfach abspielen.

5. Reinigung mit Energiearbeit

Die Reinigung eines Raumes funktioniert auch mit Energiearbeit. Man stellt sich zum Beispiel eine weiße Lichtsäule vor, die durch alle Räume geht und alles mitnimmt, was nicht in die Räume gehört. Es erfordert etwas Konzentration, ist aber auch sehr gut über die Ferne anwendebar. Zum Beispiel kann man so dafür sorgen, dass das Hotelzimmer, in dem man übernachten will schon vor der Ankunft energetisch neutralisiert wird und man so besser schlafen und sich gut entspannen kann.

Falls Sie Ihre Räume gerne energetisch reinigen möchten und dabei Hilfe brauchen, melden Sie sich sehr gerne bei mir. Ich benötige nur einen Raumplan der Wohnung oder des Hauses und eventuell ihren Wunsch bzw. das Thema, das Sie gerade in Ihrer Wohnung stört. Melden Sie sich gerne bei mir um einen Termin zu vereinbaren.

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Räuchern in den Rauhnächten

Räucherstövchen

Traditionell wurde schon bei unseren Vorfahren immer am Ende des Jahres, in den Rauhnächte, eine große Haus- oder Wohnungsräucherung durchgeführt, um so die alte Energie des Jahres zu verabschieden und um Schutz für das neue Jahr zu bitten.

Es ist aber durchaus sinnvoll eine große Reinigung monatlich oder je nach Bedarf und Anlass durchzuführen. Man muss nicht immer die gesamte Wohnung reinigen, sondern kann sich auch auf einzelne Räume, wo sich die Energie gerade stagnierend anfühlt und man sich nicht mehr wohlfühlt, beschränken.

Nach Trennungen, Krankheiten, Todesfällen, bei Neubezug einer Wohnung oder eines Hauses, nach Konflikten, Streitigkeiten oder einem unangenehmen Besuch, kann eine Wohnungsräucherung die schlechten Energien, die sich im Raum festgesetzt haben wieder neutralisieren. Der Rauch sorgt dafür, dass sich die schwere Energie an den Rauch heftet und mit dem Rauch aus dem Raum ziehen kann. Die ätherischen Öle der Kräuter heben die Schwingungen des Raums an.

Bei einer Haus- oder Wohungsräucherung brauchen wir:

  • Räucherkohle
  • ein feuerfestes Gefäß: Räucherpfanne oder Räucherschale
  • Räucherstoffe/Kräuter
  • Zange
  • Rauchersand (optional)
  • Feder (optional)

Zum Ablauf der Räucherung:

Wenn man Rauchmelder im Raum hat, sollte man diese vorher abschalten bzw. abnehmen, damit der Alarm während der Räucherung nicht ausgelöst wird.

Man füllt etwas Räuchersand in die Räucherschale. Dann nimmt man die Raucherkohle mit der Zange auf,  entzündet sie und bringt sie zum Glühen. Man kann die Kohle seitlich aufgestellt in den Sand stecken (ca. 5-7 min), damit sie von allen Seiten Luft bekommt und so besser glühen kann. Wenn sich eine graue Ascheschicht um die Kohle gebildet hat, legt man die Kohle in den Sand und kann die Räucherstoffe auf die Kohle legen.

Reinigende Räucherung

Man kann eine fertige Räuchermischung kaufen oder einfach getrocknete Kräuter für die Reinigung verwenden, die man ohnehin zu Hause hat. Für eine reinigende Räucherung eignen sich zum Beispiel: weißer Salbei, Wacholder (Beeren und Triebspitzen), Thymian, Lorbeerblätter, Lavendel und Rosmarin. Man kann auch Harze wie Weihrauch oder Kampfer darunter mischen, sollte da aber nur eine kleine Menge davon nehmen, weil sie sehr intensiv riechen.

Sobald Rauch entstanden ist, geht man mit dem Räuchergefäß durch die einzelnen Räume und fächelt den Rauch mit der Feder (oder auch mit der Hand) von oben nach unten an jede Wand und in jede Ecke. Man geht mit dem Rauch unter oder hinter die Möbel und reinigt auch die Möbel von alten Energien. Man beobachtet bei der Räucherung ganz genau, was man spürt, wo vielleicht die Energie zäher ist und hängt, bleibt man einfach länger und räuchert mehrmals.

Wichtig ist, dass man die Kräuter sofort entfernt, sobald es verbrannt oder nicht mehr angenehm riecht und neue Kräuter auf die Räucherkohle legt.

Es gibt verschiedene Auffassungen darüber, ob man bei der Räucherung im oder gegen den Uhrzeigersinn durch die Räume gehen soll. Man sagt, dass ein Kraftfeld aufgebaut wird, wenn man im Uhrzeigesinn geht, andere berufen sich darauf, dass in der Energiearbeit Reinigung immer gegen den Uhrzeigersinn durchgeführt wird. Ich denke, da sollte jeder auf seine eigene Intuition hören und hineinspüren, was für einen selbst am besten passt.

Traditionell begann man eine Räucherung immer in der Küche (das war der Ort, wo es die Kohle gab), dann ging man zur Eingangstür und bewegte sich durch die gesamten Wohnräume und beendete die Räucherung wieder in der Küche. Bei einem ganzen Haus würde man in der Küche anfagen, dann in den Keller gehen und sich dann mit der Räucherung von unten nach oben bewegen. Aber auch hier gibt es verschiedene Meinungen und es ist wichtig, dass sie es so machen, wie es sich für Sie am stimmigsten anfühlt.

Wichtig ist vor allem der gedankliche Fokus während der Reinigung darauf, dass alles, was nicht in den Raum gehört und was blockierend ist, aus dem Raum befördert werden soll.

Die Fenster sind während der Räucherung geschlossen. Idealerweise sollte der Rauch auch längere Zeit in den Räumen bleiben können, bevor gelüftet wird. Wenn es möglich ist und man nicht in den Räumen lebt, kann der Rauch auch über Nacht in den Räumen bleiben und man lüftet dann länger am nächsten Morgen.

Aufbauende Räucherung

Nach der Reinigungsräucherung wurde die Energie im Raum neutralisiert und man kann nun noch eine aufbauende Räucherung machen, um positive Energie in den Räumen zu verteilen, die man sich für seine Wohnung wünscht. Als aufbauende Räucherung eignen sich zum Beispiel Rosenblüten, Alantwurzel, Styrax oder Süßgras. Falls Sie bei der Reinigung gegen den Uhrzeigersinn durch den Raum gegangen sind, wäre es jetzt empfehlenswert bei dem Energieaufbau im Uhrzeigersinn durch den Raum zu gehen. Aber achten Sie da einfach wieder auf Ihr Gefühl!  Auch bei der aufbauenden Räucherung ist der gedankliche Fokus darauf, welche Energie man in den Räumen haben will und sich wünscht, sehr wichtig.
Nach dieser Räucherung sollte nicht gelüftet werden, damit die Energie der Kräuter sich im Raum verteilen kann.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Räuchern! Wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich gerne bei mir.

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