Archiv der Kategorie: Kinesiologie

Die Kiefergelenksbalance – R.E.S.E.T

Der australische Kinesiologie Phlip Rafferty etwickelte R.E.S.E.T (Abkürzung für Rafferty Energy System of Easing the Temporomanibularjoint, übersetzt bedeutet es  Rafferty-Energie-System zur Entspannung des Kiefergelenks) aus verschiedenen Systemen der Kinesiologie und Energiearbeit, als Teil seiner Kinergetics Ausbildung. Da er mit R.E.S.E.T sehr gute Erfahrungen machte, wurde es schließlich als eigentständige Ausbildung angeboten, um es möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.

R.E.S.E.T ist eine sehr sanfte energetische Methode, die das Kiefergelenk und die Kiefermuskulatur ganz ohne Manipulation entspannt und ausgleichen kann. Da das Kiefergelenk einen wichtigen Einfluss auf den ganzen Körper hat, kann der energetische Ausgleich durch R.E.S.E.T sich sehr positiv auf das gesamte Wohlbefinden auswirken. Die Kiefermuskeln haben, wie alle Muskeln, auch die Eigenschaft, Emotionen sehr lange zu speichern. Wenn diese Emotionen durch Energiearbeit gelöst werden, kann Entspannung eintreten und es können sich auch andere Themen wie zum Beispiel Lern- oder Konzentrationsprobleme verbessern.

R.E.S.E.T wird in zwei aufeinanderfolgenden Sitzungen durchgeführt, die jeweils 45-60 min. dauern.

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Die Lateralitätsbahnung

Dr. Paul Dennison, ein amerikanischer Pädagoge und Kinesiologe, beschäftigte sich intensiv mit Schülern mit Lernstörungen und entwickelte sein eigenes Programm, um diesen Kindern zu helfen. Dabei kombinierte er Methoden aus der Kinesiologie mit Bewegungsabfolgen („Brain Gym“), weil er beobachtet hatte, dass Kinder mit Lernproblemen oft unter physischen Wahrnehmungsproblemen litten und sich nicht koordiniert im Raum bewegen konnten.

Die „Dennison-Lateralitätsbahnung“ hat sich auch im Rahmen dieser Arbeit entwickelt, als Dennison beobachtete, dass Schüler mit Lernstörungen oft motorische Schwierigkeiten und Probleme in der Koordination aufwiesen. Sie könnten Überkreuzbewegungen oft gar nicht oder nicht ohne Anstrengung durchführen und er war der Auffassung, dass ihr ganzes System dadurch blockiert war. Durch die Lateralitätsbahnung versuchte er,  diese Blockade im Körper aber auch im Gehirn zu lösen und eine Integration der rechten und linken Gehirnhemisphäre zu ermöglichen. Normalerweise erfolgt diese Integration schon in der Krabbelphase, wo Kinder lernen, Arme und Beine überkreuz zu bewegen. Wenn Kindern nicht gekrabbelt sind, fehlt ihrem Körper diese Erfahrung, um eine Überkreuzbewegung durchführen zu können. Mit der Lateralitätsbahnung wird versucht, diese Erfahrung nachzuholen und das Ungleichgewicht zu beheben.

Weitere mögliche Probleme, die auf eine mangelnde Integration beider Gehirnhälften hinweisen können:

  • rechts und links wird verwechselt
  •  ei/ie oder die Buchstaben p/b/q/d
    werden verwechselt
  • unschöne Schrift, verkrampfte
    Schreibhaltung
  • Probleme beim Überkreuzen der
    Körpermittellinie (auch beim Schreiben
    und Lesen)
  •  keine oder auffällige Krabbelphase in der frühen Kindheit
  •  Koordination von rechter und linker Körperhälfte mühsam oder gelingt nicht

Da beim Lesen und Schreiben, die Überkreuzung der Mittellinie sehr wichtig ist und auch die Hand-Augen-Koordination eine große Rolle spielt, kann die „Lateralitätsbahnung“ bei Lernstörungen oder Konzentrationsproblemen oft viel bewirken.

Bei der Bahnung werden Überkreuzbewegungen und homolaterale Bewegungen abwechselnd durchgeführt und mit Augenbewegungen und Zählen oder Summen verschiedene Gehirnbereiche aktiviert. Nach der Bahnung sollte die Überkreuzbewegung zu Hause täglich für einen längeren Zeitraum geübt werden, um die Integration zu verbessern.

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